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Als Underdog an der Porta Nigra: Science City Jena gastiert heute Nachmittag bei den Gladiators in Trier

Mit dem Rucksack der am Ende deutlichen Auftaktniederlage beim SYNTAINICS MBC am Freitagabend startete Science City bereits am gestrigen Samstag in Richtung Porta Nigra. Grund der langen Fahrt in die älteste Stadt Deutschlands ist das heutige Duell bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier. Die Thüringer werden am Nachmittag um 15:00 Uhr auf dem Parkett der SWT Arena von einem Kontrahenten gefordert, der zuletzt – ebenfalls am Freitagabend – den ambitionierten Playoff-Abo-Aspiranten aus Bonn nach zwischenzeitlicher 33-Punkte-Führung am Ende mit 106:80 überrollte. 

 


3. Spieltag der easyCredit BBL: VET-CONCEPT Gladiators Trier vs. Science City Jena, 27.09.2026, 15.00 Uhr, SWT Arena Trier, Live auf Dyn. Übertragungsbeginn ist um 14:45 Uhr, Kommentator ist Johannes Hülstrung. Das Spiel ist live im Stream und im Re-Live bei Dyn, inklusive aller Spielpläne, Tabellen und Ergebnisse im Basketball.

 


Dass die Gladiatoren keine schlechten Würfe kennen, wurde bereits in der zurückliegenden Saison ersichtlich. Mit viel Qualität und noch mehr Firepower überzeugte Jenas letztjähriger Mitaufsteiger überaus konstant und qualifizierte sich nach einer starken Spielzeit letztendlich sogar für die BBL-Playoffs. Auch in diesem Jahr scheint der gut sortierte, qualitativ hochwertig nachgerüstete Kader von Coach Jacques Schneider an das erfolgreiche Erstliga-Comeback des letzten Jahres anknüpfen zu können. Durchschnittlich über 100 Punkte gelangen seiner Mannschaft im Verlauf ihrer beiden bisherigen Auftritte bei den Löwen in Braunschweig (107:116) und gegen die Telekom Baskets Bonn (106:80). Grundsätzlich scheinen die Rollen beim offensivstarken Powerhouse der Bel Etage klar verteilt. 

 

Die Hausherren verfügen über einen tiefen, physisch starken sowie erfahrenen Kader, der sich durch eine gesunde Mischung aus bewährten Leistungsträgern und überaus hochkarätigen Neuzugängen auszeichnet. Neben Rückkehrer Eli Brooks, der bereits im Vorjahr maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Trierer Saisonstart hatte, bevor es ihn zum spanischen ACB-Club nach Manresa zog, glänzt insbesondere Scharfschütze Jordan Roland, der amtierende Offensive Player of the Year, auch dieses Jahr im Backcourt der Gladiators. Mit Center EJ Onu (dem Defensive Player of the Year), Power Forward Moritz Krimmer sowie Small Forward Austin Crowley bedienten sich die Rheinland-Pfälzer gleich dreimal beim aktuellen Pokalsieger in Bamberg. 

 

Während es zudem ALBA Berlins Backup-Point-Guard Bennet Hundt in südlichere Gefilde zog, rundete die Verpflichtung von Flügelspieler und Defensivspezialist Justin Simon von der Donau an die Mosel einen Transfersommer ab, der bei vielen Konkurrenten für hochgezogene Augenbrauen sorgte. Abgerundet durch Akteure aus dem etablierten Stamm wie Behnam Yakhchali, Clay Guillozet, Marco Hollersbacher, Marten Linßen und Ex-Nationalspieler Maik Zirbes wartet eine spannende sowie schlagkräftige Armada, die neben den beiden nationalen Wettbewerben in Meisterschaft und Pokal ganz bewusst auch für die Teilnahme am FIBA Europe Cup zusammengestellt wurde. 

 

Unabhängig von der vermeintlich klaren Ausgangslage geht es für das Team von Headcoach Steven Esterkamp beim zweiten Auftritt innerhalb von drei Tagen primär darum, sich an beiden Enden des Parketts gegen den klar favorisierten Kontrahenten zu wehren. Neben der Neujustierung der Visiere – in Weißenfels fanden nur knapp 17 Prozent der Jenaer Dreier ihr Ziel – gilt es auch, die schärfsten Klingen der Gladiators zu neutralisieren und somit die offensive Trierer Wucht zu bremsen.

 

 

 

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