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Elf Ballverluste im Schlussviertel forcieren Trierer Endspurt und besiegeln Jenas Auswärtsniederlage an der Mosel

Knapp 32 Minuten war es der Mannschaft von Headcoach Steven Esterkamp gelungen, das schwere Auswärtsspiel bei den VET-CONCEPT Gladiators Trier offenzuhalten, bevor ihr in der SWT Arena der Stecker gezogen wurde. Trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zum Duell in Weißenfels verlor Science City am Sonntag bei den Rheinland-Pfälzern – erst den Faden und dann das Spiel. Am Ende bleibt eine 98:85-Niederlage zu bilanzieren, in der man sich vor allem während des Schlussviertels selbst zu oft im Weg stand. 

 

Zuvor hatte das Jenaer Team trotz einiger zweistelliger Führungen der Gastgeber einen gefestigten Eindruck hinterlassen, sich immer kontinuierlich im Spiel gehalten und gleichermaßen Moral und Widerstandsfähigkeit bewiesen. Gegen Mitte des dritten Viertels war es den Thüringern sogar gelungen, einen 10:0-Lauf zu initiieren, selbst in Front zu gehen und den Vorsprung über die letzte Viertelpause zu konservieren. Als Center Ira Lee durch einen erfolgreichen Layup auf 72:75 vorgelegt hatte, schien Science City gewappnet für die Crunchtime, bevor anschließend das Unheil über die Saalestädter hereinbrach. Ballverluste en masse, aus denen ein spielentscheidender Trierer 15:0-Run zum 87:75 (35.) resultierte, ließen nicht nur die Differenz zu Gunsten der Hausherren wieder zweistellig anwachsen, sondern kippten das Momentum dieser Partie komplett. Waren Science City in der zuvor absolvierten Spielzeit lediglich acht Ballverluste unterlaufen, so eskalierte die Statistik in dieser Phase komplett und schraubte die Spalte final auf 19 Turnover. So kosteten elf Unkonzentriertheiten in knapp neun Minuten mindestens ein besseres Resultat, wenn nicht sogar mehr.

 


Steven Esterkamp (Headcoach Science City Jena): „Zuerst Glückwunsch an Trier, an Coach Schneider und sein Team. Es war ein umkämpftes Spiel über die gesamten 40 Minuten. Wir hatten eine hohe Intensität und viel Tempo, leider war das vierte Viertel dann ausschlaggebend für das Ergebnis. Wir haben elfmal den Ball verloren und Trier einfache Abschlüsse gegeben. Unsere Halbfeld-Defensive war sehr stark, heute war es die Offensive, die leider nicht so optimal funktioniert hat. Dennoch sehen wir eine positive Entwicklung und Verbesserung und müssen diese Leistung über 40 Minuten bringen können.“

 

Jacques Schneider (Headcoach VET-CONCEPT Gladiators Trier): „Glückwunsch und Respekt an mein Team, das es geschafft hat, back-to-back zwei Siege zu holen. Jena hat es heute gut gemacht. Sie haben es uns in der ersten Halbzeit mit ihrem Smallball schwer gemacht und wir hätten höher führen können oder sogar müssen. Dann im vierten Viertel haben wir gezeigt, wie wir verteidigen können und natürlich auch wollen**,** und haben nur 12 Punkte zugelassen. Damit war ich heute sehr zufrieden. Bei den Rebounds müssen wir uns steigern, aber es war ein wichtiger Heimsieg und das ist alles, was zählt!“

 


Punkteverteilung: Edwards 25, Stuckman 13, Moses 10, Lee 10, Brooks II 7, Falkenthal 6, Bank 6, Skladanowski 3, Krause 3, Herrera 2

 

Spielfilm: 1. Viertel 31:25 – 2. Viertel 54:49 – 3. Viertel 69:73 – 4. Viertel 98:85

 

Kompletter Boxscore

 

Die Dyn-Highlights des Spiels

 

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