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Nur ein Ira Lee war zu wenig: Science City unterliegt zum Saisonstart im Weißenfelser Wolfsbau mit 77:62

Mit einer am Ende deutlichen 77:62-Niederlage im Gepäck kehrte Science City Jena am Freitagabend vom Saisonauftakt im Weißenfelser Wolfsbau zurück. Das Team von Headcoach Steven Esterkamp unterlag dem SYNTAINICS MBC vor 2.780 Zuschauern, darunter 300 lautstarke Jenaer Fans, aufgrund einer schwachen Phase im zweiten Viertel und lief diesem Rückstand nach der Pause hinterher. 

 

Angeführt von Topscorer Ira Lee mit 25 Punkten mühten sich die Thüringer zwar bis zur Schlusssirene, kassierten in den entscheidenden Phasen jedoch immer wieder Körbe der Kategorie Neckbreaker, die das Schicksal dieser Partie besiegelten. Unterdessen hatte das Team neben Kapitän Robin Christen zusätzlich auf Lorenz Bank verzichten müssen, der vor wenigen Tagen umgeknickt war und nur dosiert am Training teilnehmen konnte. 

 

Während Lee mit seiner starken Performance sowie etlichen spektakulären Aktionen überzeugen konnte, blieb der übrige Kader im Verlauf des Duells weitestgehend blass. Positive Randnotizen wie das Minimieren der eigenen Ballverluste (14 Turnover) sowie das homogenere Teamplay (19 Ass., MBC 9) standen nach 40 Minuten einer dürftigen Dreierquote (4/24, 17 Prozent) gegenüber, mit der es an diesem Abend keinen Blumentopf zu gewinnen gab. 

 

Center Ira Lee war es auch, der nach geschlagenen dreieinhalb Minuten für Jenas ersten Korberfolg der neuen Saison sorgen konnte. Nach seinem Ausgleich zum 2:2 gehörte der anschließende Dunk zum 2:4 dann auch zu den überschaubaren Highlights dieses Freitagabends. In der 5. Minute traf Tanner Stuckman aus der Distanz zum 5:7, bevor der SYNTAINICS MBC zunehmend stärker die Kontrolle des Spiels übernahm. Bis zum Ende des Startabschnitts hatten die Sachsen-Anhalter auf 18:13 vorgelegt und ließen sich auch durch den Korb von Isaiah Moses zum 18:15 zu Beginn des zweiten Viertels nicht aus dem Rhythmus bringen. Mit einem stabilen 13:0-Lauf enteilten die Gastgeber im Anschluss bis auf 31:15 und legten in einem punktearmen Schlagabtausch den Grundstein zu ihrem Heimsieg. 

 

Nachdem sich beide Mannschaften beim Stand von 40:27 in die Halbzeit verabschiedet hatten, blieben die Hausherren auch nach der Pause das effizientere Team. Die eigenen Vorsprünge meist an der Grenze einer zweistelligen Differenz verteidigend, ging es beim Score von 58:48 in den Schlussabschnitt. Nach einem spektakulären Alley-Oop von Ira Lee zum 66:56 in der 36. Minute schien der MBC infolge eines Korblegers von Christian Skladanowski, der 147 Sekunden vor Ultimo auf 68:60 verkürzen konnte, doch noch einmal zu wackeln. Mit vier aufeinanderfolgenden Punkten nach jeweils einem Offensiv-Rebound klärte Wölfe-Center Jure Planinic jedoch die Rollen in diesem Saale-Derby endgültig. 

 


Steven Esterkamp (Headcoach Science City Jena): „Glückwunsch an den MBC. Sie waren heute die bessere Mannschaft. Die Intensität am offensiven Brett war sehr stark, und für uns war primär das zweite Viertel mit zehn Turnovern ein großes Problem. Am Ende müssen wir grundsätzlich besser werden und vor allem besser zusammenspielen.“ 

 

Vladimir Jovanovic (Headcoach SYNTAINICS MBC): „Erst einmal möchte ich meine Spieler zu unserem ersten Saison- und Heimsieg beglückwünschen. Ich hoffe, dass dies einer von vielen sein wird. Ich bin sehr zufrieden damit, wie wir heute in der Verteidigung agiert haben. Wir sind mit viel Energie und Aggressivität aufgetreten. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und ich hoffe, dass wir uns von Woche zu Woche verbessern.“

 


Punkteverteilung: Lee 25 Edwards 9, Brooks II 7, Stuckman 5, Baker 5, Moses 4, Skladanowski 4, Herrera 2, Falkenthal 1 – Biel, Bank (DNP)

 

Spielfilm: 1. Viertel 18:13 - 2. Viertel 40:27 - 3. Viertel 58:48 – 4. Viertel 77:62

 

Kompletter Boxscore

 

Die Dyn-Highlights des Spiels

 

 

 

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