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Und wieder 48 Stunden – Science City gastiert am Montag zum Abschluss des Pokal-Viertelfinales bei ALBA Berlin

Zwei Pflichtspiele der besonders herausfordernden Art warten zu Beginn der kommende Woche auf Science City Jena. Während das Harmsen-Team am 17. November um 20.00 Uhr zunächst im Pokal-Viertelfinale bei ALBA Berlin gastiert, wartet bereits am 19. November mit dem 8. Spieltag der easyCredit BBL in Trier die nächste Hürde. Die enge Taktung beider Duelle am Montag und Mittwochabend darf als mindestens unglücklich bezeichnet werden, war aufgrund der Hallenbelegung in der Hauptstadt trotz alternativer Vorschläge am Ende jedoch nicht zu vermeiden. 

 

So bleibt den Thüringern, wie schon zum Pflichtspielauftakt Ende September 2025, kaum Zeit für Regeneration. Auch vor anderthalb Monaten wurde Science City innerhalb von 48 Stunden doppelt gefordert, gewann am 24.09. in der 1. Runde des BBL Pokals zunächst in Crailsheim bevor man am 26.09.2025 zum Ligaauftakt beim Deutschen Meister in München unterlag. Hielt sich im 1. Teil von „Nur 48 Stunden“ die Distanz zwischen der Arena Hohenlohe und dem Audi Dome mit lediglich 250 Kilometer noch in Grenzen, haben die Thüringer in der Neuauflage von „Und wieder 48 Stunden“ zwischen Spree und Mosel mit über 735 Kilometer eine deutlich längere Strecke zu absolvieren.

 

Das Jenaer Gastspiel in der Uber Arena wird kostenpflichtig von BBL-Partner DYN übertragen. Zur Live-Übertragung aus Berlin. 

 

Nachdem sich der Grat mit Blick auf beide Ansetzungen zwischen müsste, sollte und könnte als sehr schmal erwies, starten die Thüringer am 17. November in das letzte Spiel um den verbliebenen Platz für das TOP FOUR-Wochenendes am 21./22. Februar 2026. Während sich Bamberg am Donnerstag im Heimspiel gegen Heidelberg nach einem 72:66-Heimsieg das erste Halbfinalticket sichern konnte, folgen die Paarungen Trier gegen München (am heutigen Sonntag um 18.00 Uhr) sowie das Niedersachsen-Derby Vechta gegen Oldenburg (am Montag, 17.11., 18.30 Uhr) bevor Jenas Gastspiel an der Spree um 20.00 Uhr die 3. Pokalrunde beendet. Im direkten Anschluss dieser Partie bleibt  BBL-Broadcaster Dyn in der Uber Arena und überträgt die Auslosung der beiden Halbfinal-Paarungen des TOP FOUR 2026 ebenfalls live. 

 

„Wir haben vor kurzem erst gegen ALBA gespielt und sahen nicht so gut aus. In dem Spiel hatten wir uns von der Berliner Intensität beeindrucken lassen und nicht wirklich klug agiert. Ich denke, dass wir uns seit diesem Spiel im Verlauf der letzten Wochen entwickelt haben und verbessern konnten, gerade bei den Schwächen, die uns dieses Spiel damals aufgezeigt hat. Wir müssen daran anknüpfen, wo wir gegen Chemnitz aufgehört haben, selbst viel Energie investieren, gut verteidigen und als Mannschaft sowohl offensiv als auch defensiv zusammenspielen. Alle Jungs sind mit an Bord. Wir freuen uns auf diese Herausforderung“, blickt Jenas Headcoach Björn Harmsen vor der Abfahrt auf die sportlich ambitionierte Aufgabe in der Uber Arena.

 

Gut sechs Wochen ist her, dass beide Kontrahenten am 05. Oktober 2025 letztmalig aufeinandertrafen. Während es zur Heimspiel-Premiere von Science City in der easyCredit BBL mit einer 78:97-Niederlage für das Harmsen-Team nicht sonderlich viel zu erben gab, hat der Pokal aus Jenaer Optik hoffentlich seine (sprichwörtlich) eigenen Gesetze. Unabhängig von der Rolle als klarer Underdog und losgelöst vom Aufschwung der Albatrosse nach zuletzt - national und international - sieben Siegen in Folge, fahren die Thüringer am Sonntag nicht vorsätzlich in die Hauptstadt um Berlin zum Halbfinal-Einzug zu gratulieren. 

 

Zum einen dürfte der Jenaer Dopaminspiegel nach dem 85:72-Derbysieg gegen Chemnitz noch nicht gänzlich abgeklungen sein, zum anderen soll der Ruf als Partycrasher in Auswärtshallen um ein weiteres Kapitel erweitert werden. Schließlich verdanken die Saalestädter die derzeit ausgeglichenen BBL-Bilanz (3:3) aber auch die Viertelfinal-Reise nach Berlin primär ihren Erfolgserlebnissen auf fremden Parkett. Neben vier Pluspunkten in der easyCredit BBL, die in Heidelberg (87:83) und Oldenburg (95:92) hart erkämpft wurden, sorgten die beiden Siege in Crailsheim (1. Runde, 85:78) und Rostock (Achtelfinale, 80:79) für die unmittelbar bevorstehende Chance, am Tor zum TOP FOUR anzuklopfen. 

 

Obgleich der Hauptstadt-Club die bisherige Bilanz direkter Vergleiche mit acht Siegen nach neun Duellen (808:641 Körbe) klar dominiert, bewiesen Björn Harmsen und sein Team bereits, dass Science City Jena durchaus in der Lage ist, Berlin auf heimischen Parkett kalt zu erwischen. Der bis heute denkwürdige 74:73-Sieg am 15. Februar 2017 in der damaligen Mercedes-Benz-Arena hat bis heute einen ganz besonderen Platz in der Basketball-Historie der Thüringer. 

 

BBL Pokal-Viertelfinale: ALBA Berlin vs. Science City Jena, 17.11.2025, 20.00 Uhr, Uber Arena, Live auf Dyn

 

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