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Transparenz in der easyCredit BBL - Liga veröffentlicht geplante Club-Budgets und Spielergehälter zur laufenden Saison 2025/26

Geplante Umsätze bleiben weiter mindestens stabil / Spielerkosten betragen 36 Prozent der Gesamtbudgets / Beschluss der Arbeitsgemeinschaft Basketball Bundesliga / Transparenz fördert Wettbewerbsgedanken der Clubs in Bezug auf wirtschaftliche Entwicklung

 

Köln, 18. Dezember 2025 – Die easyCredit Basketball Bundesliga veröffentlicht zum zweiten Mal nach 2024 wesentliche Finanzkennzahlen ihrer Clubs (Tabelle unten). Basierend auf den Plan-Zahlen zur Saison 2025/26 steuern die 18 Teams in der aktuellen Spielzeit auf einen Gesamtumsatz von 165 Millionen Euro zu. Planzahlen können sich naturgemäß im Saisonverlauf noch ändern. Oftmals übersteigen die Ist-Zahlen zum Ende der Spielzeit die vorher veröffentlichten Planwerte, sodass in Summe von einer weiteren Steigerung der Gesamtbudgets auszugehen ist.

 

Die Veröffentlichung der Club-Budgets ist nach der Erstveröffentlichung zur Saison 2024/25 die zweite ihrer Art. Sie geht zurück auf einen entsprechenden Beschluss der Clubs. Damit leistet die Liga einen fortgesetzten deutlichen Transparenzbeitrag. 

 

Dr. Stefan Holz, Geschäftsführer der easyCredit BBL: „ Die Clubs planen in Summe mit 165 Millionen Euro – damit bleiben wir mindestens wirtschaftlich stabil und erwarten zum Saisonende sogar wieder ein leichtes Wachstum. Der Anteil der Personalkosten für Spieler beträgt dabei 36 Prozent der Gesamtbudgets – dies zeigt unter anderem, dass die Clubs auch sehr in nachhaltige Strukturen und Maßnahmen investieren, anstatt vor allem kurzfristig in die Mannschaften – um es plakativ zu sagen: Steine statt Beine! Besonders hinweisen möchte ich außerdem auf die Beiträge für die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, die im europäischen Vergleich sehr hoch sind. Diese betragen für die Profikader aller 18 Clubs zusammen mittlerweile 9,4 Millionen Euro. Das ist nach wie vor untragbar und für unsere Clubs ein massiver strategischer Wettbewerbsnachteil in Europa. Wir werden gemeinsam mit den anderen deutschen Profiligen weiter fordern, dass dieses unsägliche Thema grundlegend reformiert wird. Abschließen möchte ich aber mit dem positiven Gedanken, wie sehr es mich freut, dass die Clubs mit der Veröffentlichung der Club-Etats ein hohes Maß an Transparenz aktiv einfordern. Schließlich wollen sie sich mit ihren unmittelbaren Wettbewerbern nicht nur auf dem Spielfeld messen, sondern auch in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung." 

 

Veröffentlicht werden die geplanten Gesamtbudgets pro Club aus der aktuellen Lizenzierung (Stand 15. Oktober 2025) sowie die geplanten Personalkosten für Spieler des Bundesligakaders. Diese umfassen neben den Gehältern („Arbeitgeber brutto“) auch die Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung von Profisportlern an die VBG. 

 

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