Science City Jena empfängt im Weihnachts-Heimspiel den neunfachen Meister aus Bamberg
Das Vorweihnachtsprogramm sowie die vermeintlich besinnliche Zeit haben es für Science City Jena auf der Schlussetappe des Basketball-Jahres 2025 noch einmal mächtig in sich. Drei Duelle innerhalb von neun Tagen rund um Heiligabend bis Silvester liegen vor dem Harmsen-Team, welches zunächst am 20.12. im Weihnachtsspiel die BMA365 Bamberg Baskets empfängt, am 27. Dezember bei den MHP Riesen Ludwigsburg gastiert, bevor am 29. Dezember zum Jahresausklang die Telekom Baskets Bonn an der Saale gastieren.
Sparkassen-Arena ausverkauft: Das Duell gegen die Oberfranken ist restlos ausverkauft. Es wird keine Abendkasse geöffnet sein. Die Anreise ohne Eintrittskarte ist zwecklos.
Neuer Eingangsbereich: Neue Saison, neuer Eingang sowie Außenbereich für fünf Blöcke. Während bisher alle Zuschauer den Eingangsbereich der Sparkassen-Arena über die Frontseite und das Foyer nutzen konnten, erhalten die Blöcke B1, B2, B3, A6 und A7 einen separaten Eingangsbereich auf der Rückseite der Arena, neu eingezäunte Außenfläche für die Halbzeitpause sowie gastronomische Versorgung inklusive.
Die Bar des neuen Außenbereichs zieht um: Die bislang im neuen Außenbereich positionierte Getränkebar ist zukünftig im Innenbereich der Sparkassen-Arena neben den B-Blöcken vor dem Rolltor zu finden. Die Freifläche für Raucher und das Angebot zur Verpflegung mit Bratwurst & Co. verbleiben natürlich weiterhin im Außenbereich.
Änderung der Einlasszeit: Die Türen der Public Bereiche zur Sparkassen-Arena öffnen nicht wie bisher 60 Minuten vor dem Tip Off, sondern ab dieser Saison bereits 90 Minuten vor dem Tip Off.
Grundsätzlich ist es keine neue Geschichte, dass während der Feiertage die meisten Zuschauer zu den Spielen pilgern. So dürfte es auch auf den letzten Metern des Basketball-Jahres 2025 sein. Zum Weihnachts-Heimspiel ist die Sparkassen-Arena bereits zum vierten Mal in Folge mit 3.125 Zuschauern ausverkauft und auch das letzte Heimspiel 2025 tendiert erfreulicherweise in diese Richtung. Die Saalestädter können somit stolz bilanzieren, dass Erstliga-Basketball Made in Jena boomt und das Team trotz der momentanen personell angespannten Phase die Fans begeistert. Diese Euphorie will die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen gern in den Jahres-Endspurt mitnehmen.
Allerdings wartet dabei mit den BMA365 Bamberg Baskets ein dickes Brett auf die Thüringer. Der aus den Nullerjahren eigentlich erfolgsverwöhnte Ex-Serienmeister aus Oberfranken (neun Titel: 2005, 2007, 2010 bis 2013, 2015 bis 2017) hat sich unter Führung von Headcoach Anton Gavel nach einer verkorksten Vorsaison 2024/2025 und einem 15. Platz sportlich wieder stabilisieren können und steht aktuell mit einer positiven 10:8-Bilanz auf dem 10. Platz der easyCredit BBL. Dies wäre nach Abschluss der regulären Saison die erfolgreiche Teilnahme an den PlayIns, in denen die letzten Tickets zur Teilnahme an den Playoffs vergeben werden. Nachdem bis zuletzt bei den BMA365 Bamberg Baskets ein ähnliches Phänomen zu beobachten war, wie bei Science City Jena, beide Mannschaften auf fremden Parkett erfolgreicher spielten, als auf heimischen Parkett, soll diesem Trend am 20. Dezember aus Sicht der Gastgeber ein Ende gesetzt werden.
Drei Akteure der Oberfranken dürften bei der Vorbereitung besonders prominent im Fokus des Jenaer Trainerstabs von Björn Harmsen, David Fränzle und Ex-Bamberger Dominik Günthner gestanden haben. Neben dem besonders variablen „Schweizer Taschenmesser“ Ibi Watson (17.0 PpG, 45.7% 3er, 4.2 RpG, 3.1 ApG) komplettieren Point Guard Cobe Williams (16.0 PpG, 40.9% 3er, 3.7 ApG, 1.2 SpG) sowie der vom BBC Bayreuth an die Regnitz gewechselte Flügel Demarcus Demonia (12.0 PpG, 5.4 RpG, 1.3 SpG) das Trio der wichtigsten Bamberger Führungsspieler. Letztendlich gehört in einem insgesamt gut temperierten Kader aber vor allem auch der verbleibende Backcourt um Zach Ensminger, Austin Crowley und Richard Balint zu den gefährlichen Kandidaten, die individuell beim jeweiligen Gegner viel Schaden anrichten können.
„Zumindest defensiv war das Spiel in Frankfurt ein Fortschritt im Vergleich zu Ulm. Letztendlich ist aber jedes Spiel anders. Mit Bamberg gastiert am Samstag eine sehr gute Mannschaft bei uns, gegen die wir bereits in der Vorbereitung testen konnten und nur wenig Chancen hatten. Sie spielen sehr guten Basketball, sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung und haben eine stabile Struktur im Team. Der Bamberger Kader ist durchdacht zusammengestellt und verfügt über einen sehr guten Trainer“, blickt Björn Harmsen auf den Gegner. „Wir wollen natürlich wie in jedem Spiel gewinnen und freuen uns so kurz vor Weihnachten auf eine wiederholt ausverkaufte Arena. Das macht natürlich viel mit der Mannschaft, speziell nach den ganzen Auswärtsspielen, die wir bisher absolvieren mussten“, so Björn Harmsen weiter. Angesprochen auf sein zur Verfügung stehendes Personal sagte der Jenaer Cheftrainer: „Wir haben eine Situation, in der wir nachverpflichten müssen. So wie wir aktuell aufgestellt sind, werden wir es bis zum Ende nicht schaffen. Allerdings ist eine gute Ruhe da, weil es sich um eine wichtige Entscheidung handelt, die wir zu treffen haben.“
Neben dem vorzeitigen Saisonaus von Great Osobor wird Science City erneut auf Robin Christen verzichten müssen. Jenas Flügelspieler macht hinsichtlich seiner Kniebeschwerden zwar Fortschritte und hofft auf eine Rückkehr in diesem Kalenderjahr, wird aber am Samstagabend dennoch nur zuschauen können.
In der Bilanz direkter Vergleiche sprechen nach acht Duellen insgesamt sechs fränkische Siege (630:555 Körbe) klar für Bamberg. Lediglich am 06. Januar 2008 (71:63, damals noch im Zelt gegen das Team von Dirk Bauermann) sowie am 16. Februar 2018 (85:68, in der S-Arena gegen Andrea Trinchieri ) war es Science City gelungen, zwei Siege zu erkämpfen.
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