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Titans eine Nummer zu groß – Jenaer Jungs unterliegen Dresdner JBBL mit 75:81

Mit einer knappen 75:81-Auswärtsniederlage beim U16-Nachwuchs der Dresden Titans kehrte der jüngste Bundesligist der Science-City-Familie am vergangenen Sonntag nach Jena zurück. Das JBBL-Team von Trainer Tino Stumpf unterlag den Sachsen nach einer bis in die Schlussphase umkämpften Partie aufgrund physischer Nachteile im Kampf um die Rebounds sowie gegen einen äußerst dominanten Lennard Eckert, der wie schon gegen die MBA sein zweites Triple-Double (22 Pkt., 18 Reb., 10 Ass.) in Folge verzeichnen konnte. 

 

Mit viel Optimismus nach dem überdeutlichen 106:63-Heimsieg gegen Chemnitz an die Elbe aufgebrochen, mussten die Jenaer Jungs somit zwar ihre erste Niederlage verkraften, liegen jedoch weiterhin sportlich im Soll. Aktuell mit einer 1:1-Bilanz in der Einteilungsrunden-Gruppe 3 hinter dem neuen Spitzenreiter aus Dresden (2:0 Siege) rangierend, hat es Science City am kommenden Sonntag in Leipzig selbst in der Hand, die erste JBBL-Etappe mit einer positiven Bilanz abzuschließen. Im Anschluss wartet ein  regionales Turnier am 31. Oktober um den Einzug in die A-Division.   

 

„Insgesamt spiegelt das Ergebnis die Kräfteverhältnisse dieser Begegnung wider. Die Titans hatten bereits ihr erstes Spiel in Leipzig gegen die MBA recht deutlich gewonnen und konnten gegen uns ihren Heimvorteil nutzen. Obwohl wir zunächst erfolgreich gestartet sind, ist das Duell im zweiten und dritten Viertel in die Dresdner Richtung gekippt. Eine Ursache dafür war zum einen die herausragende Leistung von Lennard Eckert, der sein Team mit 22 Punkten, 18 Rebounds, 10 Assists und 6 Steals nicht nur statistisch getragen hat, sondern ebenso die Dresdner Resilienz gegenüber unseren spielerischen Ansätzen. Der Gegner fand immer wieder gute sowie passende Lösungen, um unseren Rhythmus zu unterbrechen. Trotzdem haben sich unsere Jungs im letzten Viertel noch einmal richtig reingehängt und konnten sogar bis auf drei Punkte verkürzen. Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, ist die Moral absolut intakt. Trotz der Niederlage lassen sich wichtige Erfahrungen mitnehmen. Von daher war es letztlich ein ordentliches Spiel beider Mannschaften – mit Dresden als verdientem Sieger“, so Jenas Trainer Tino Stumpf nach der Partie.

 

An der Elbe konnte Science City zwar zunächst erfolgreich vorlegen und führte nach dem ersten Spielabschnitt noch mit 23:19, doch die Titans drehten das Duell noch vor der großen Pause. Bis zum Gang in die Halbzeitkabinen war das Spiel mit 42:44 in die Richtung der Sachsen gekippt, bevor diese im Verlauf des dritten Viertels auf 56:69 enteilten. Mit dem Rucksack dieser zweistelligen Differenz in die letzten zehn Minuten gestartet, kämpften sich die Thüringer zwar zurück in Schlagdistanz, bevor Dresden den letztendlich verdienten Sieg über die Ziellinie brachte.

 

Kompletter Boxscore

 

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