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Knapper Crunchtime-Sieg in Niedersachsen – Jenas NBBL-Youngster gewinnen bei Göttingens Veilchen mit 73:70

Mit einem gleichermaßen knappen sowie wertvollen 73:70-Sieg kehrte die U19-Auswahl von Science City Jena am vergangenen Sonntag aus Niedersachsen zurück. Das NBBL-Team von Headcoach Marius Linartas bezwang die Sartorius Juniors im Göttinger Sartorius Basketball Lab nach einer dramatischen Schlussphase knapp mit 73:70 und nahm zwei wichtige Punkte mit auf die Heimreise nach Thüringen. 

 

„Es war ein Duell mit Höhen und Tiefen. Ich möchte nicht zwingend von einem Happy End sprechen, aber am Ende hat es sich schon ein wenig so angefühlt. Nach der ersten Hälfte hatten wir uns einen deutlichen Vorsprung erarbeitet, der bis zum Schluss allerdings noch einmal in Gefahr geriet. Vielleicht sind wir etwas zu entspannt in das dritte Viertel gestartet. Wir wussten, dass Göttingen hochprozentig Dreier treffen kann – und im dritten Viertel sind diese Würfe dann auch gefallen. So wurde es letztendlich noch einmal richtig eng, bevor wir wieder konzentriert gespielt sowie deutlich besser und intensiver verteidigt haben. Unsere Jungs haben sich diesen Sieg am Ende gleichermaßen erkämpft und verdient. Wir haben alle zwölf Spieler eingesetzt und jeder Einzelne hat seinen Teil zu diesem Erfolg beigetragen. So konnten wir uns über den zweiten Auswärtssieg freuen, bevor es am kommenden Samstag endlich zum ersten Heimspiel gegen Braunschweig kommt. Wenn wir diese Begegnungen gewinnen, erreichen wir die nächste Runde des NBBL-Wettbewerbs“, so Marius Linartas nach dem Sieg seiner Jungs. 

 

Nachdem Science City einen Start nach Maß erwischt hatte und in der ersten Viertelpause mit 19:12 in Front lag, hielt das Team im zweiten Durchgang sein Tempo hoch, um den Vorsprung bis zur großen Pause kontinuierlich auszubauen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung ging es mit einer vermeintlich beruhigenden 38:26-Führung in die Halbzeitkabine. Nach dem Seitenwechsel durchlebte das Linartas-Team jedoch ein Wechselbad der Gefühle. Die Niedersachsen kamen mit viel Aggressivität aus der Kabine und erwischten Science City zunächst eiskalt. Science City verlor im dritten Viertel kurzzeitig den Faden, leistete sich zu viele Ballverluste (23:12 Turnover) und geriet durch einen defensiven Einbruch mit 52:56 in Rückstand. Im entscheidenden Schlussviertel zeigten die Thüringer jedoch Nehmerqualitäten und mentale Stärke. Statt einzubrechen, hielt Jena physisch dagegen und erkämpfte sich die Führung in einer packenden Crunchtime zurück. Am Ende gaben die mannschaftliche Geschlossenheit und die erfolgreiche Arbeit im Kampf unter den Körben (42:28 Rebounds) den Ausschlag, um den hauchdünnen 73:70-Sieg über die Ziellinie zu retten.

 

Der Boxscore des Spiels (noch nicht aktualisiert)

 

Vorausschauend auf das kommende Wochenende sind alle Jenaer Basketball-Fans eingeladen, wenn es am 24. Oktober um 14.00 Uhr zum ersten NBBL-Heimspiel der Saison kommen wird. Dann empfangen die Jungs von Marius Linartas den U19-Nachwuchs der Basketball Löwen Braunschweig im Burgauer metecno court

 

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