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Science City Jena gastiert am heutigen Abend im Duell der beiden Aufsteiger beim BBL-Tabellenführer in Trier

„Kaum wieder hier, schon auf dem Weg nach Trier“, könnte das Motto von Science City Jena im Anschluss an die Rückkehr vom BBL Pokal-Viertelfinale aus Berlin lauten. Während die Mannschaft von Trainer Björn Harmsen in der Nacht zum Dienstag kurz nach 02.00 Uhr aus der Hauptstadt kommend auf den Parkplatz in Richtung Sparkassen-Arena einbog, blieb nur eine Mütze Schlaf bis zur Abfahrt am gestrigen Nachmittag um 14.00 Uhr. Schließlich wartet am heutigen Mittwochabend um 20.00 Uhr der zweite Teil des ambitionierten Pflichtspielprogramms im 48-Stunden-Rhythmus. Ziel der Thüringer ist die älteste Stadt Deutschlands mit dem Fokus auf das Duell gegen die VET-CONCEPT Gladiators Trier.

 

Das Jenaer Auswärtsspiel an der Porta Nigra wird kostenpflichtig von BBL-Partner DYN übertragen. Zur Live-Übertragung bei den Gladiators. 

 

Am 8. Spieltag treffen die beiden Aufsteiger der letztjährigen ProA-Saison erstmalig aufeinander und so seltsam oder überraschend es klingen mag, gastiert das Harmsen-Team beim derzeitigen Tabellenführer der easyCredit BBL. Nachdem sich beide Clubs in den zurückliegenden Tagen gegen namhafte Kontrahenten aus dem Pokal-Wettbewerb verabschieden mussten, Trier dem FC Bayern Basketball mit 80:96 unterlag, haben die Gladiators in der Liga eine beeindruckenden Saisonauftakt hingelegt. Nach einer Bilanz von sechs Siegen und nur einer Niederlage lässt sich konstatieren, dass die Mannschaft von Trainer Jacques Schneider definitiv in der Erstklassigkeit angekommen ist. Vom Backcourt-Duo Jordan Rowland (17.7 PpG) und Eli Brooks (16.3 PpG, 4.7 ApG) nicht nur statistisch angeführt, überzeugen bei den Hausherren etliche weitere Akteure des letztjährigen Zweitliga-Kaders. Eingespieltheit ist Trumpf bei den Moselstädtern und so gibt es am heutigen Abend ein Wiedersehen mit zahlreichen Namen, denen sich Science City zuletzt Ende Mai im Kampf um die ProA-Meisterschaft zweimal beugen musste (A – 82:85, H – 75:90). 

 

Im Gegensatz zu den Thüringern (mit bereits vier Auswärtsspielen) und mit einem gewissermaßen spiegelverkehrten BBL-Terminplan haben die Rheinland-Pfälzer bislang primär auf heimischen Parkett ihre Pluspunkte sammeln können. Vier Siege gegen Rostock (88:78), Bamberg (92:87), Braunschweig (78:73) und Vechta (96:87) bilden das starke Fundament des erfolgreichen Trierer BBL-Starts, vergoldet durch die Erfolgserlebnisse bei ALBA Berlin (97:92) und zuletzt in Heidelberg (80:76). Addiert man den Pokal-Achtelfinal-Sieg gegen Bonn am 17. Oktober (107:90) hinzu, wird schnell erkennbar, welche Herausforderung am Mittwochabend auf das Team von Headcoach Björn Harmsen wartet. Während aktuell nur die 85:108-Niederlage am 24.Oktober in Oldenburg nach einer 52-Punkte-Gala von EWE-Guard Chris Clemons bislang einen kleinen Fleck auf der sonst sauberen Weste des Mitaufsteigers hinterlässt, werden sich Kapitän Eric Washington und sein Team ordentlich strecken müssen, um den Gladiators ihre erste Heimniederlage zufügen zu können. 

 

Die Bilanz direkter Aufeinander spricht derzeit (noch) knapp für die Thüringer. Während Trier von den bisher 21 Duellen zehn Spiele gewann, verließ Science City Jena das Parkett elf Mal als Sieger (1.661:1.650 Körbe). 

 

8.Spieltag der easyCredit BBL: VET-CONCEPT Gladiators Triers vs. Science City Jena, 19.11.2025, 20.00 Uhr, SWT-Arena Trier, Live auf Dyn

 

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