Endlich Heimspielauftakt – Science City Jena empfängt RASTA Vechta am Donnerstag um 20.00 Uhr
Mit einem spannenden Schlagabtausch eröffnet Science City Jena am morgigen Donnerstag seine Heimspielsaison in der easyCredit BBL. Nach einem holprigen Kaltstart in fremden Hallen wartet am 01. Oktober die Herausforderung gegen RASTA Vechta auf das Team von Headcoach Steven Esterkamp. Der letztjährige Playoff-Teilnehmer aus Niedersachsen schrammte während der Viertelfinal-Serie der Vorsaison am späteren Meister ALBA Berlin nur haarscharf an einer Überraschung vorbei (2:3), gehört allerdings auch in diesem Jahr zu den Anwärtern auf die Post Season.
1. Spieltag (Nachholspiel): Science City Jena vs. RASTA Vechta, 01.10.2026, 20:00 Uhr, Sparkassen-Arena Jena, Live auf Dyn. Übertragungsbeginn ist um 19:45 Uhr, Kommentator ist Johannes Hülstrung. Das Spiel ist live im Stream und im Re-Live bei Dyn, inklusive aller Spielpläne, Tabellen und Ergebnisse im Basketball.
Der über den Sommer runderneuerte Kader aus dem Oldenburger Münsterland hatte sich während eines kräfteraubenden Qualifikationsturniers Ende September in Bulgarien durch vier Siege in sechs Tagen ein Ticket für die Gruppenphase der FIBA Champions League gesichert und wird somit auch europäisch auflaufen. Während es im kontinentalen Wettbewerb hervorragend für die Niedersachsen lief, stotterte der Motor zum Auftakt in die easyCredit BBL unterdessen gewaltig. Auf eine derbe 67:108-Heimklatsche gegen Bamberg folgte am zurückliegenden Wochenende in Frankfurt die zweite Niederlage (81:93) und so rangiert Vechta aufgrund der Korbdifferenz aktuell hinter Science City auf dem 17. Platz. Obwohl es sich dabei wohl nur um eine Momentaufnahme des verkorksten Saisonstarts handeln sollte, dürfte der interne Druck beim Club mit der Vorliebe für Reggae trotz aller Gelassenheit doch schon etwas gewachsen sein.
Etwas differenzierter sieht die Situation in Jena aus. Während an der Saale aufgrund der Zielstellung Klassenerhalt deutlich kleinere Brötchen gebacken werden, zeigte sich an den beiden ersten Spieltagen bereits, dass der im Sommer neu formierte Kader unter dem neuen Headcoach Steven Esterkamp Zeit benötigen wird, um sich zu entwickeln. Dem deutlichen Pokal-Aus in Frankfurt folgten vor Wochenfrist zwei Auswärtsniederlagen beim SYNTANICS MBC (62:77) und in Trier (85:98). Die Abstimmung im Team greift phasenweise schon ganz gut – lässt in Schlüsselsituationen jedoch noch viel Luft nach oben.
Am vergangenen Sonntag konnte Science City bei den VET-CONCEPT Gladiators in Trier über 31 Minuten auf Augenhöhe konkurrieren, bevor sich die bisherige Achillesferse in der Kategorie „Turnover“ bemerkbar machte und das Duell zu Gunsten der Rheinland-Pfälzer entschied. Mit 19 Ballverlusten, davon allein 11 im letzten Viertel, brachten sich Topscorer Terrence Edwards (25 Punkte) und seine Kollegen um ein wesentlich besseres Resultat oder mehr.
Bei einem intensiveren Blick auf das Personal, das Coach Christian Held morgen aufs Parkett schickt, wird klar: Den Niedersachsen steht trotz des Fehlstarts enorme individuelle Qualität zur Verfügung. Absolute Lebensversicherung der Niedersachsen ist die deutsche Center-Legende Tibor Pleiß. Der 2,18-Meter-Hüne dominiert die Zone nach Belieben, kratzt mit 12,5 Punkten und 11,5 Rebounds pro Spiel im Schnitt an einem Double-Double und verbrieft mit einem Effektivitätswert von 21,0 seine Klasse. Die offensive Last auf dem Flügel trägt US-Boy Matt Lewis, der ebenfalls 12,5 Zähler pro Partie auflegt und die meiste Spielzeit abreißt. Dahinter lauern mit Justin Edler-Davis (10,5 Punkte) sowie Lloyd Pandi (10,0 Punkte) zwei verlässliche Scorer.
„Nach den bisherigen Duellen in fremden Hallen freue ich mich auf unser erstes Heimspiel morgen Abend. Wir werden die Energie unserer Fans und Zuschauer brauchen, damit sie uns zusätzlichen Rückhalt geben, insbesondere wenn es mal nicht so gut laufen sollte. Es muss erkennbar sein, dass unsere Mannschaft im Vergleich zu den vergangenen beiden Spielen weitere Fortschritte macht, dass wir unsere Identität weiterentwickeln und das Spiel gegen Ende – vor allem im vierten Viertel – besser kontrollieren. Das Wichtigste ist, dass wir in unserer Entwicklung den nächsten Schritt machen und besser spielen“, sagt Jenas Headcoach Steven Esterkamp, der abgesehen von Kapitän Robin Christen auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann.
Tickets - Im Vorverkauf besteht sowohl online über Eventim Sports, an der Arena-Abendkasse bargeldlos! (inkl. 2,- Euro VVK-Gebühr, am Donnerstag ab 18.30 Uhr), sowie in der Jena Tourist-Info, im Fanstore am Markt und im Pressehaus am Holzmarkt (im Rahmen der regulären Öffnungszeiten) die Möglichkeit, Eintrittskarten zu erwerben.
Türöffnung vor dem Spiel / Arena Cashless - Während sich die Türen der Public-Bereiche zu jedem Heimspiel 90 Minuten vor dem Spielbeginn (um 17.00 Uhr) öffnen, ist in der Sparkassen-Arena ausnahmslos bargeldlose Bezahlung / Cashless Payment möglich.


