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Beeindruckend souverän: Medipolis SC Jena legt in Paderborn mit Traumstart früh den Grundstein zum Sieg

 

 

 

 

 

 

Mit einem beeindruckend souveränen 86:60- Auswärtssieg erwischten die Basketballer von Medipolis SC Jena am Freitagabend in Paderborn einen Saisonstart nach Maß. Das Team von Cheftrainer Domenik Reinboth bezwang die westfälischen Gastgeber der Uni Baskets vor 1510 Zuschauern auch in dieser Höhe verdient, legte mit einem 30:4-Traumstart (7.) im Auftaktviertel früh den Grundstein zum nie gefährdeten Erfolg. Von über 40 gut gelaunten Jenaer Fans in der Paderborner Maspernhölle unterstützt, entwickelte sich die Saisoneröffnung der BARMER 2. Basketball Bundesliga zu einer überwiegend einseitigen Veranstaltung.

Während die Thüringer auf Center Alex Herrera (Unterarmfraktur) sowie Point Guard Vuk Radojicic (Rückenprobleme) verzichten mussten, kompensierte das Team von Neu-Kapitän Brandon Thomas die beiden Ausfälle mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung. Von Topscorer Takiula Fahrensohn (19) angeführt, gelang es insgesamt fünf Jenaer Akteuren zweistellig zu punkten.

Domenik Reinboth (Headcoach Medipolis SC Jena): „Man hat die Fortschritte gesehen, die das Team in den Tagen vor dem Spiel gemacht hat. Jeder einzelne unserer Spieler hat aus der Preseason die richtigen Schlüsse gezogen, war punktgenau zum Pflichtspielauftakt da und hat seinen Job gemacht. Alle Jungs hatten in diesem Duell ihre Momente. Das erste Viertel lief für uns natürlich überragend. Insgesamt war das ein sehr guter Saisonstart für uns. An dieser Stelle möchte ich auch unsere Fans hervorheben, die mit ihrer Stimmung und dem Support in der Halle für Heimspielatmosphäre gesorgt haben. An diese Leistung wollen und müssen wir anknüpfen, wenn es zum nächsten Spiel nach Düsseldorf geht, um den nächsten Sieg einfahren zu können“.

Steven Esterkamp (Headcoach Uni Baskets Paderborn): „Wir waren leider von Anfang an im ersten Viertel nicht ready für dieses Spiel. Und es ist immer schwer, mitansehen zu müssen, wenn wir schlecht spielen. Die Ballbewegung in der Offense lief nicht so, wie ich es mir vorstelle, hinzu kam unsere sehr schlechte Trefferquote. Im zweiten Viertel gab es dann bessere Ansätze vor allem in der Defense zu sehen – dort haben wir gezeigt, dass wir als Team gegen Jena mitspielen können. Insgesamt kann man die Verteidigung von Anderson und die Offensivleistung von Drews hervorheben. Am Ende war das aber heute einfach nicht die Mannschaftsleistung, die wir brauchen, um zu bestehen, was mich sehr ärgert. Wir werden in der kommenden Woche viel sprechen, offen und ehrlich analysieren und lernen. Im nächsten Heimspiel gegen Leverkusen werden wir eine Reaktion zeigen, da muss eine andere Mannschaft auf dem Parkett stehen.“

Brandon Thomas (Kapitän Medipolis SC Jena): „Nach einigen knappen Niederlagen zum Ende unserer Saisonvorbereitung haben wir am gestrigen Abend einen mehr als idealen Start in das neue Spieljahr erwischt. Dennoch liegt noch viel, viel Arbeit vor uns. Wir müssen besser auf den Ball aufpassen, haben uns mit 19 Ballverlusten deutlich zu viele Turnover geleistet und Paderborn auch bei den Rebounds und Fouls zu viele zweite Chancen gestattet. Unabhängig von diesen Punkten und dem wichtigen, ersten Sieg zum Saisonauftakt war das eine starke Teamleistung, auf die wir in den kommenden Wochen aufbauen können“.

Zum Spiel: Bereits im Auftaktviertel nahm das Duell einen so nicht erwartbaren, spielentscheidenden Verlauf zu Gunsten der Gäste. Von ihren Veteranen Brandon Thomas und Shaq Hines angeführt, schockten die Thüringer den letztjährigen Playoff-Konkurrenten nach anfänglichem Rückstand mit einem mächtigen 24:0-Lauf, einen Run, von dem sich die Hausherren über das gesamte Spiel nicht mehr erholen sollten. Begleitet von zahlreichen ungläubigen Blicken im Sportzentrum Maspernplatz war Medipolis SC Jena zunächst bis auf 24:2 (5. Min, Storm Murphy) sowie anschließend auf 32:6 (8. Min, Shaq Hines) enteilt, bevor Takiula Fahrensohn mit einem Dunk zum 36:10 die Fans der Westfalen endgültig verstummen ließ. Der Deutsch-Neuseeländer erwischte einen fast perfekten Abend, blieb bis auf einen vergebenen Wurf von der Linie aus dem Feld makellos (2/2 2PTs, 5/5 3PTs) und griff sich inkl. seiner zehn eingesammelten Rebounds das erste Double-Double der Saison.

Mit dem Flow des ersten Abschnitts blieben die Saalestädter auch bis zur Halbzeit stabil, konterten die Paderborner Versuche einer Aufholjagd mit Spielwitz und Intensität. Exemplarisch hierfür stand eine Szene von Jenas Point Guard Storm Murphy, der vor seinem Layup zur 50:28-Pausenführung seinen Gegenspieler Oshane Drews kräftig verlud und in die falsche Richtung schickte.

Nach der Rückkehr beider Teams in das dritte Viertel, blieb es zur Freude der mitgereisten Jenaer Fans beim Bild der ersten Hälfte. Die Uni Baskets Paderborn mühten sich, ihren durchgängig hohen Rückstand zu verkürzen, Jenas Riesen hielten allerdings erfolgreich dagegen und ließen keine Luft mehr an diese Partie. Ein weiterer erfolgreicher Dreier von Takiula Fahrensohn zum 73:47 (30.) schickte das Duell schließlich in den finalen Abschnitt, bevor Jenas „Kiwi“ mit seinem nächsten Distanzwurf auf 79:49 (34.) vorlegte und die Thüringer erstmalig auf 30 Punkte enteilen ließ. Für das Schlusswort eines letztendlich vom Start bis zum Ende souveränen und lautstark bejubelten Auswärtssieges sorgte unmittelbar vor der Sirene Bartautas Linartas mit seinem Dreier zum 86:60-Endstand. 

Medipolis SC Jena: Fahrensohn 19 (10 Reb.), Hines 16, Murphy 13 (8 Ass.), Thomas 13, Haukohl 11, Plescher 5, Guyton 4, B. Linartas 3, Rohwer 2, Schmitz

Spielfilm: 1. Viertel 10:36 – 2.Viertel 28:50 – 3. Viertel 47:73 – 4. Viertel 60:86

Kompletter Boxscore

Das Spiel im Re-Live auf Sportdeutschland TV

Statements folgen...

 

 

 

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