Sonniger Family Day von Medipolis SC Jena begeistert über 1.300 große und kleine Basketball-Fans
Nach der zuletzt erkämpften Weltmeisterschaft durch die deutsche Nationalmannschaft boomt Basketball auch wieder in Jena. Inwieweit sich der Titelgewinn der Adler um Johannes Voigtmann am Ende tatsächlich mit dem stark frequentierten Family Day von Medipolis SC Jena in Zusammenhang bringen lässt, ist statistisch zwar nicht zu belegen. Dennoch zog es, ungeachtet des hervorragenden Garten- oder Grillwetters, Jenas Altstadtfest sowie geöffneter Freibäder am zurückliegenden Samstag stattliche 1.313 Besucher nach Burgau.
Während an zahlreichen Ständen und auf der Hüpfburg vor der Sparkassen-Arena zunächst zahlreiche Knirpse auf ihre Kosten kamen und sich ordentlich austoben konnten, rückte ab 17.00 Uhr das Vorbereitungsspiel gegen die Dresden Titans in den Mittelpunkt. Zwar gelang es Medipolis SC Jena in dieser Partie zunächst mit einem Traumstart früh auf 21:5 zu enteilen, im weiteren Verlauf nutzten die Gäste aus Sachsen jedoch ihre tiefe Rotation, um das Duell bis zur Schlusssirene zu drehen. Der sportliche Wert dieser Partie hatte nicht zuletzt aufgrund etlicher personeller Ausfälle im Thüringer Kader jedoch maximal Randnotiz-Charakter. Viel wichtiger wird es sein, den Großteil des aktuellen Lazaretts (eine aktuelle Bestandsaufnahme folgt am Samstag) bis zur Pflichtspiel-Premiere am 30. September wieder auf das Parkett zurückkehren zu lassen. Von den Fans auf den Rängen konstant laut und stimmungsvoll begleitet, machte die Athmosphäre in der Arena definitiv viel Lust auf den Start der nahenden ProA-Saison.
Ähnlich schweißtreibend hatte sich derweil die Phase nach dem Testspiel entwickelt - sowohl für Mannschaft und Trainer als auch für Geschäftsführer Lars Eberlein. Während sich im Arena-Foyer zunächst eine gewaltige Fan-Schlange gebildet hatte, um die vom Verein spendierten Mannschaftsposter von allen Jungs signieren zu lassen, wirbelten Jenas Headcoach und der Baskets-Geschäftsführer parallel am überdimensionalen Rost. Kostenlose Bratwürste und das ein oder andere Gespräch lockten ähnlich viele Besucher an den Grillwagen, wie zuvor an die Meet & Greet und Autogrammstunden-Tafel im Foyer. Letztendlich dürften wohl alle Besucher die Heimreise mit einem guten bis sonnigen Gefühl angetreten haben. Bis zum Ende der Veranstaltung gegen ca. 21.00 Uhr waren gut sechs Stunden ins Land gegangen, bevor ein sprichwörtlich familiärer und sehr harmonischer Family Day ausklingen konnte.


