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Sechs-Punkte-Spiel im letzten Hinrunden-Duell zwischen Science City Jena und den Towers aus Hamburg

 

Mit einem Heimspiel gegen die Veolia Towers aus Hamburg am Donnerstagabend um 20.00 Uhr kann Science City Jena nach mehrmonatiger Wartezeit endlich einen Haken hinter die Hinrunde setzen. Das Harmsen-Team empfängt die Gäste von der Alster anlässlich des ursprünglich für Ende Oktober 2025 geplanten, längere Zeit offenen sowie final auf Ende März verlegten 5. Spieltags der easyCredit BBL „mit etwas Verspätung“ in der Sparkassen-Arena.  Während beide Kontrahenten die Rückrunden-Partie schon hinter sich gebracht haben, Science City am 10.03.2026 in der Wilhelmsburger Inselpark Arena knapp mit 84:82 gewann und äußerst wertvolle Pluspunkte mitnehmen konnte, werden in diesem Duell erneut zwei wichtige Zähler vergeben. Schließlich hat sich die Ausgangslage beider Clubs nur marginal verändert. Sowohl die Thüringer als auch die Hanseaten befinden sich weiterhin mittendrin im Kampf um den Klassenerhalt, benötigen jeden Sieg, um den Vorsprung auf die rote und dunkelgelbe Laterne der Liga zu konservieren. 

 

Nach dem vergangenen BBL-Wochenende dürften die Towers mit einem wohl deutlich besseren Gefühl in den bevorstehenden Schlagabtausch starten. Während Science City den Wölfen aus Weißenfels mit 84:108 unterlag, bezwang das Team von Towers-Headcoach Benka Barloschky am Sonntagabend die Gladiators aus Trier an der Alster verdient mit 90:72. Vom 1.78m großen Wirbelwind Ross Williams (27 Pkt., 6/14 Dreier), Devon Daniels IV (15 Pkt.) sowie dem Ungarn Zsombor Maronka (12 Pkt.) angeführt, erlegten die Towers den rheinland-pfälzischen Kontrahenten aus der Distanz (HH 14/39, 36% - TRI 6/26, 23%) und revanchierten sich für eine 101:92-Niederlagen erst vier Tage zuvor an der Mosel. Dieses Back-to-Back-Duell hatte sich ebenfalls aufgrund einer Verlegung ergeben, nachdem die Inselpark Arena zu Beginn des Jahres aufgrund zu starker Schneelast gesperrt wurde.

 

Unterdessen blieb Science City Jena nicht wirklich viel Zeit, um die Heimniederlage am Samstag gegen den MBC abzuhaken, sondern lediglich zu verdauen. Grundsätzlich hatte sich das Team von Kapitän Chris Carter mit stabilen Quoten aus der Distanz (9/25, 36%) und an der Freiwurflinie (17/20, 85%) auch nicht wirklich viel vorzuwerfen, traf am Samstagnachmittag allerdings auf einen unfassbar treffsicheren Gegner, der noch präziser unterwegs war und selbst den Top-Teams der BBL gefährlich geworden wäre.

 

„Nachdem wir gegen Oldenburg ein sehr gutes Spiel gezeigt haben, kam Weißenfels am Samstag mit wesentlich mehr Energie. Wir waren immer einen Schritt zu spät, wohingegen der MBC sehr gut gespielt und noch besser getroffen hat. Ich kann meiner Mannschaft da auch nicht wirklich etwas vorwerfen. Unsere Statistiken waren nicht schlecht. Wir hatten gute Quoten und nur wenige Ballverluste. Letztendlich ist es uns nicht gelungen, auf das Intensitätslevel des Gegners zu kommen. Weißenfels hat schon gegen ALBA Berlin ein überragendes Spiel mit ähnlich viel Energie und Physis abgeliefert. Wenn sie das so halten und konstant auf dem Niveau spielen können, Glückwunsch“, blickt Jenas Coach zunächst auf den Samstag zurück.

 

„Die Towers haben nach ihrem schlechten Start den Kader umgebaut, anschließend über eine gewisse Zeit ebenfalls auf einem sehr hohen Level gespielt, vor allem offensiv, mit Tempo und hoher Intensität. Wir hatten bei unserem Sieg in Hamburg einen super Start erwischt, bevor der Gegner im zweiten und dritten Viertel die Begegnung kontrollieren konnte. Insbesondere die Qualität ihrer Guard-Positionen war in dieser Phase ausschlaggebend. Am Ende haben wir die richtigen Entscheidungen getroffen und knapp gewonnen. Die Towers konnten ihre letzten Chancen nicht verwerten und so sind wir mit einem enorm wichtigen Sieg nach Hause gefahren. Jetzt beginnen die letzten Wochen der Saison mit ebenso wichtigen Heimspielen. Die Jungs haben ja gegen Oldenburg gezeigt, dass sie auch zuhause gut spielen, gut verteidigen und den Korb treffen können. Dies erneut abrufen zu können, wird auch an den nächsten beiden Donnerstagen gegen Hamburg und Frankfurt wichtig sein. Wir hatten die Gelegenheit, nach dem Samstag immerhin ein bisschen länger durchzuatmen und zu regenerieren, sogar einen Tag frei zu machen und mussten keine sechsstündige Rückfahrt absolvieren", sagt Björn Harmsen vor dem wichtigen Duell am Donnerstag.

 

Grundsätzlich gilt es aus Sicht der Saalestädter, den Mund abzuwischen und wie schon gegen Oldenburg in den Endspielmodus zurückzukehren. Zehn Begegnungen liegen noch vor Science City Jena, um bis zum Finale der regulären Saison die benötigten Siege für eine Platzierung über dem Strich des Verderbens einzufahren. Dabei zählt jeder Sieg mindestens doppelt, gegen direkte Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt eher mehr.

 

Ein Blick auf den Tabellenkeller verdeutlicht die Brisanz dieses Heimspiels, in dem sich Jena (15. Platz, 24 Spiele, 9/15 Siege, 18:30 Punkte) und Hamburg (14. Platz, 23 Spiele, 9/14 Siege, 18:28 Punkte) gegenüberstehen und ihren den Abstand auf Heidelberg (17. Platz, 25 Spiele, 6/19 Siege, 12:39 Punkte) sowie Braunschweig (18. Platz, 24 Spiele, 5/19 Siege, 10:38 Punkte) ausbauen wollen.

 

05. Spieltag der easyCredit BBL: Science City Jena vs. Veolia Towers Hamburg, 26.03.2026, 20.00 Uhr, Sparkassen-Arena Jena, Live auf Dyn. Übertragungsbeginn ist um 19:45 Uhr, Kommentator ist Johannes Hülstrung

 

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