Science-City-Trainingslager in Kienbaum sorgt für guten Rhythmus und Vorfreude auf die Saison
Erst am zurückliegenden Sonntag in Jena gelandet, zur Abfahrt am Montag aber trotz Jetlag selbstverständlich mit dabei, wirkte Rasheed Moore zwar noch etwas müde und dennoch, wie aus der Vorsaison gewohnt, gut gelaunt. Als wichtiger Kader-Baustein in die Mannschaft von Science City Jena zurückgekehrt, will der Kapitän der Vorsaison dabei helfen, die kommende Saison noch erfolgreicher zu absolvieren.
In zwei Kleinbussen war das Team von Trainer Björn Harmsen zu Beginn der letzten Woche in Richtung Olympiastützpunkt Kienbaum gestartet, verbrachte fünf schweißtreibende Tage zwischen Halle, Tartanbahn, Mahlzeiten und Unterkunft. Die wichtige Kennlernphase der neuen Gesichter mit dem verbliebenen Akteuren des Vorjahres darf als durchaus gelungen bezeichnet werden. Nicht zuletzt die am Ende nur hauchdünne 67:69-Niederlage gegen den BBL-Club aus Rostock macht viel Lust auf mehr. Die Thüringer hatten sich am Freitagabend in ihrem ersten Test der Saisonvorbereitung dem Erstligisten erst in der Schlussphase geschlagen geben müssen. Die Abstimmung untereinander funktionierte zu diesem frühen Zeitpunkt jedoch schon erstaunlich gut, ein weiterer positiver Aspekt für das Camp in Brandenburg.
Kristofer Krause: „Das Trainingslager hat der Mannschaft geholfen, sich persönlich besser kennenzulernen und enger zusammenzuwachsen. Des Weiteren konnten wir den Spielstil, den Björn von uns erwartet, stärker verinnerlichen und daran arbeiten, uns gemeinsam darauf abzustimmen. Alles in allem war es eine ziemlich harte Trainingswoche, die uns als Team jedoch einen großen Schritt weitergebracht hat. Am letzten Tag hat sich dann auch gezeigt, dass unsere Jungs, wenn alle an einem Strang ziehen, auch gegen Erstliga-Teams mithalten können. Den ersten Test gegen Rostock können wir trotz der knappen Niederlage als Erfolg werten. Wir haben zudem gesehen, woran wir noch arbeiten müssen. Der wichtigste Punkt ist aber, wir sind gemeinsam als Team aufgetreten und jeder einzelne Spieler hat seinen Teil dazu beigetragen.“
Rasheed Moore: „Ich denke, wir hatten diese Woche ein tolles Mannschaftscamp in Kienbaum. Wir müssen ganz sicher noch eine Menge lernen, vor allem, weil wir ein paar neue Leute im Team haben. Das war eine wichtige Gelegenheit, uns ein bisschen besser kennenlernen zu können. Auch wenn noch ein langer Weg vor uns liegt, denke ich, dass wir einen sehr guten Start hingelegt haben. Im ersten Test gegen Rostock konnten wir in beiden Halbzeiten einen wirklich guten Start hinlegen, sind aber gegen Ende etwas müde geworden und haben uns zu viele Ballverluste geleistet. Diese Fehler sind jedoch gut korrigierbar. Insofern nehmen wir viele positive Dinge mit. Rückblickend war es ein gelungener erster Test, um zu sehen, woran wir noch arbeiten und worin wir besser werden müssen. In Summe war es meiner Meinung nach eine sehr gute Woche für uns.“


