Jenaer Nachwuchs wahrt mit Viertelfinal-Heimsieg gegen Frankfurt seine Chance auf das Top-Four 2026
Mit einem hart umkämpften Heimsieg im zweiten Playoff-Viertelfinale bewahrt sich der Basketball- Nachwuchs von Science City Jena die Chance auf den Einzug in die Top4-Finalrunde. Das NBBL-Team von Headcoach Marius Linartas schlug am Dienstagabend in Burgau die Spielgemeinschaft der Eintracht und Skyliners aus Frankfurt verdient mit 89:79 und glich die Serie nach der 71:60-Auftaktniederlage bei den Hessen auf 1:1 aus. Somit kommt es am 03. Mai um 16.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“ zum letzten Showdown dieser Best-of-3-Serie.
In der Partie am 28. April hatte Science City nach einem erfolgreichen Startabschnitt (23:13) die Führung bis zum 42:39-Halbzeitstand konserviert. Die Hessen blieben jedoch ebenso konstant in Schlagdistanz, ohne den Rückstand bis zur Schlusssirene drehen zu können. Am Ende war es Silver Esnar, der Jenas zweistellig punktendes Quintett vor Daniel Biel (15), Leopold Schmidt (14), Yannis Wick (12) und Johann Grau (10) mit 19 Zählern anführte.
„Bei aller Freude über diesen wichtigen Sieg haben wir es uns in diesem Spiel selbst zu schwer gemacht. Dennoch Glückwunsch an meine Jungs, die sich den Erfolg gegen einen starken Konkurrenten verdient haben. Mit dem klaren Vorteil von 51:28 bei den Rebounds müssen wir das Spiel früher entscheiden und dürfen dem Gegner nicht so lang die Möglichkeit auf ein Comeback lassen. Diese Erfahrung nehmen wir mit, um es in Spiel 3 hoffentlich besser zu machen. Schließlich ist die Challenge am Sonntag in Hessen enorm. Allerdings lastet der Druck des Favoriten auf Frankfurt als Heimteam. Wir nehmen die Herausforderung allerdings gern an und werden alles reinwerfen, um mit einem Sieg heimkehren zu können“, so Marius Linartas nach dem Spiel.
Können Jenas Youngster am Sonntag in Frankfurt als Außenseiter erneut überraschen? In der bisherigen Saison war das NBBL-Team der Ostthüringer robust genug, um in den bisherigen wegweisenden Duellen über sich hinauszuwachsen. Sowohl im Kampf um Playoff-Einzug sowie Aufstieg in die A-Division gegen Würzburg als auch im schweren Playoff-Achtelfinale gegen Ludwigsburg hatte Science City mentale Stärke sowie Widerstandsfähigkeit bereits unter Beweis gestellt.
Mit dem Erreichen der nächsten Runde lockt zudem die Teilnahme am prestigeträchtigen Top-Four der deutschen Nachwuchs-Ligen JBBL und NBBL, in dem sich die vier jeweils besten Nachwuchs-Bundesligisten in den Altersklassen U16 und U19 um die Deutsche Meisterschaft duellieren. Das Finalturnier findet Mitte Mai 2026 in der Berliner Sömmeringhalle statt und da hätten die Jenaer tatsächlich eine kürzere Anreise als zunächst an den Main.
Punkteverteilung: Esnar 19, Biel 15, Schmidt 14, Wick 12, Grau 10 (12 Reb.), Morgenstern 9 (10 Reb.), Haring 4, Kaatz 2, Cadordzic 2, Junker 2, Lenz - Cramer (DNP)
Spielfilm: 1. Viertel 23:13 – 2. Viertel 42:39 – 3. Viertel 61:55 – 4. Viertel 89:79


