Science City Jena feiert gelungene BBL-Pokal-Generalprobe gegen Dresden Titans
Zum sechsten und zugleich letzten Testspiel der Saisonvorbereitung war am Samstag der ProA-Ligist aus Dresden zu Gast im meTecno Court. Nach 40 Minuten, in denen alle elf Jenaer Spieler zum Einsatz kamen und punkteten, hatte die Anzeigetafel ein aussagekräftiges 91:71 für das Team von Björn Harmsen dargestellt. Im Vergleich zum Testspiel am 24.08. an der Elbe, das 109:63 für Jena ausging, konnte Dresdens Cheftrainer Fabian Strauß dieses Mal auf seine gesamten Leistungsträger zurückgreifen.
Auf Jenaer Seite besonders hervorzuheben ist, dass neben Topscorer Lorenz Bank (18 Punkte) auch Chris Carter, Robin Christen, Zach Cooks und Rasheed Moore zweistellig punkteten. Der Neuzugang und ehemalige BBL-MVP Raymar Morgan kam in seinem zweiten Testspiel auf 12 Minuten Einsatzzeit.
Björn Harmsen: „Es ist das Ende der Vorbereitung, ich bin grundsätzlich sehr zufrieden mit der Einstellung der Spieler und der Art und Weise, wie sie für unser gemeinsames Ziel arbeiten. Es war eine sehr intensive Vorbereitung, speziell in dieser Woche mit dem Spiel am Mittwoch in Karlsbad gegen einen Top-Gegner und dem Spiel heute. Die Mannschaft macht sehr viel Spaß, weil es alle verstehen, als Mannschaft zusammenzuspielen. Die Intensität stimmt, vor allem in der Verteidigung. Manchmal haben wir noch ein bisschen zu viele Fehler, aber grundsätzlich sind wir genau auf dem richtigen Weg. Raymar kommt immer besser rein, hat heute mehr Minuten gespielt und braucht noch etwas Zeit, um 100%ig fit zu werden. Das Wichtigste: alle sind gesund, keiner hat sich verletzt. Die heutige Wurfquote von 62% freut mich, ebenso wie die 24 Assists; so viele hatten wir letzte Saison in drei Spielen zusammen gehabt. Zu kritisieren gilt es: wir sind heute schlecht in das Spiel gestartet, da hatte zu Beginn die Energie und die Konzentration gefehlt, weswegen wir allein im ersten Viertel fünf Offensiv-Rebounds abgegeben haben.“
Chris Carter: „Es war heute ein gutes Spiel, Dresden war viel besser als vor zwei Wochen. Sie hatten verschiedene Umstellungen vorgenommen, die es uns schwerer gemacht haben. In den ersten vier, fünf Minuten hatten wir schlecht verteidigt. Die folgenden 30 Minuten waren wir sehr gut drin im Spiel, haben mit der richtigen Einstellung unseren Korb beschützt und offensiv den Ball gut laufen lassen. In einer Woche kommt Bundesligist Braunschweig, bis dahin gilt es noch hart zu trainieren und unsere Fehler abzustellen.“
Robin Lodders: „Das war heute insgesamt eine solide Leistung von uns. Wir haben die Anfangsphase etwas verpennt, da hatten einige Rotationen nicht so funktioniert, wie sie sein sollen. Anschließend haben wir nur etwas mehr als 50 Punkte zugelassen, darauf lässt sich aufbauen. Solche Phasen wie zu Beginn des Spiels und im letzten Viertel dürfen uns gegen Braunschweig nicht passieren, sonst wird es sofort bestraft. Ich bin zufrieden, wie wir als Team zusammengespielt haben, wie wir den Ball bewegt haben und dass jeder gepunktet hat.“


