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Heimspielauftakt ohne Happy End – Science City Jena unterliegt Rostock nach Verlängerung mit 82:89

Den Sieg am Ende der regulären Spielzeit vor Augen, nach fünfminütiger Verlängerung jedoch mit leeren Händen vom Parkett gehend, musste sich Science City Jena den Seawolves aus Rostock im ersten Heimspiel des Jahres geschlagen geben. Das Harmsen-Team unterlag den Hanseaten am Donnerstagabend nach Overtime mit 82:89, konnte sich vor 2.831 Zuschauern in der Sparkassen-Arena trotz einer kämpferisch starken Leistung letztendlich nicht belohnen.

 

Von Keith Braxton mit 23 Punkten als Topscorer angeführt, hatten sich die Thüringer und der Ostsee-Club einen größtenteils offenen Schlagabtausch geliefert, der beim Stand von 70:70 in die entscheidende Verlängerung ging. Hier erwiesen sich die Seawolves als das hochprozentiger abschließende Team, bevor sie den Sieg auf die Heimreise mitnehmen konnten. Erstmalig dabei waren Jenas Winter-Neuzugänge Will McNair und Uchenna Iroegbu, die trotz ihrer kurzen Eingewöhnungsphase ein ansprechendes Debüt gaben. Science City bekommt bis zum nächsten Pflichtspiel am 18. Januar in Braunschweig etwas mehr Zeit, seine neuen Akteure in die Abläufe und Systeme zu integrieren. 

 

Eric Washington erzielte mit dem Freiwurf zum zwischenzeitlichen 61:60 (35.) den individuellen Meilenstein seines 1.000 Karriere-Punktes in der easyCredit BBL. Nach Feiern war Jenas Kapitän aufgrund des Resultats unmittelbar nach der Schlusssirene jedoch nicht zumute.

 


Przemyslaw Frasunkiewicz (Headcoach ROSTOCK SEAWOLVES): „Das war sicher eines der besten Geburtstagsgeschenke des heutigen Tages. Unser Team hat das Spiel wohl zu gut begonnen, bevor wir zunehmend den Fokus verloren und der Gegner mit guter Energie zurückgekommen ist. In dieser Phase haben wir, vor allem offensiv, uns Selbstvertrauen verloren. Obwohl wir uns keine guten Abschlüsse erspielen konnten, haben wir uns Wurf um Wurf zurückkämpft, um letztendlich in der Verlängerung zu gewinnen. Während einer Overtime kann dann eben alles passieren. In dieser Phase hat unser Team etwas besser getroffen als der Gegner und konnte erfolgreicher am Korb abschließen, um heute mit einen Auswärtssieg heimfahren zu können.“

 

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): „Ich denke, dass unser Team dieses Spiel in der ersten Halbzeit ganz gut kontrollieren konnte, bevor wir nach der Pause zu viele Rebounds abgegeben haben. So ist der Gegner im Spiel geblieben ist, hat im dritten Viertel, speziell aus der Distanz, einige schwierige Würfe verwandelt und zunehmend die Kontrolle übernommen. Dennoch waren in den Schlussminuten der regulären Spielzeit auf einem guten Weg, dieses Spiel doch noch gewinnen zu können. Am Ende haben wir allerdings den wichtigen defensiven Stopp nicht bekommen und geben im letzten Angriff den Sieg aus der Hand. In Trier gewinnt uns Eric das Spiel, heute hat es leider nicht funktioniert.“

 


Spielfilm: 1. Viertel 16:10 – 2. Viertel 40:35 – 3. Viertel 52:56 – 4. Viertel 70:70 – OT 82:89

 

Punkteverteilung: Braxton 23, Washington 20, Iroegbu 11, Christen 9, Wieskamp 5, Bohannon 4, Charter 3, Krause 3, McNair 2, Herrera 2, Bank - Lang (DNP)

 

Kompletter Boxscore

 

Die Dyn-Highlights des Spiels

 

 

 

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