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Endlich auch zuhause angekommen – Science City Jena feiert wichtigen 95:78-Heimsieg gegen RASTA Vechta

Es geht also doch. Nach dem letzten Heimsieg am 08. November 2025 und mit dem Abstand von 79 Tagen gewinnt Science City endlich  auch wieder ein Duell in gewohnter Umgebung. Das Harmsen-Team schlug am Sonntagabend vor 2.903 Zuschauern RASTA Vechta am Ende souverän mit 95:78 und beendete die sportliche Durststrecke in der Sparkassen-Arena Jena. Im abschließenden Duell des 17. Spieltages bezwangen die Saalestädter ihren niedersächsischen Kontrahenten aufgrund einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte verdient und klettern auf den 11. Platz.

 

Von Keith Braxton als Topscorer mit 22 Punkten und Joe Wieskamp mit Double-Double (18 Pkt., 14 Reb.) angeführt, kippte der BBL-Aufsteiger einen 45:50-Halbzeit-Rückstand durch eine couragierte Teamleistung im Verlauf der zweiten Hälfte. Während die Thüringer nach dem wichtigen Auswärtserfolg in Braunschweig ihren zweiten Sieg in Folge feiern konnten, wartet bereits am kommenden Samstag das nächste Heimspiel, wenn die MHP RIESEN aus Ludwigsburg in Burgau gastieren. Die Begegnung gegen den Gast aus Baden-Württemberg startet am 31. Januar um 18.30 Uhr. (hier Tickets sichern)

 


Christian Held (Headcoach Vechta): „Glückwunsch an Jena zum verdienten Sieg! Sie haben eine sehr gute 2. Halbzeit gespielt, während wir es nicht geschafft haben, in Hälfte zwei ins Spiel zu kommen, was zum großen Teil an Jenas Defense lag.“

 

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): „Die Defense war entscheidend, um dieses Spiel gewinnen zu können. Wir haben uns gut vorbereitet, vor allem taktisch. Obwohl wir ganz gut gestartet sind, haben wir uns durch Ballverluste das Leben selbst schwergemacht, den Rhythmus verloren und Vechta ins Spiel kommen lassen. Im zweiten Viertel hatten wir vor allem defensiv große Probleme, um die Energie des Gegners zu matchen. Deshalb haben wir in der Halbzeit umgestellt. Ab diesem Zeitpunkt lief es deutlich besser. Am Ende hat Vechta auf Zonenverteidigung umgestellt, die sie auch schon gegen Berlin gespielt haben und da haben wir ganz gut den Ball bewegt.“

 


 

Nachdem die Thüringer gleichermaßen effizient wie treffsicher in das Duell gestartet waren und sich über 7:2 (3., Joe Wieskamp, 3er) durch Freiwürfe von Alex Herrera zum 15:5 (5.) erstmals zweistellig abgesetzt hatten, glich Vechta im Anschluss wieder auf 19:19 aus (9., Tevin Brown). In die Pause ging es unterdessen mit einem hauchdünnen Jenaer 22:21-Vorsprung, da BBL-Topscorer Alonzo Verge Jr. mit der Viertelsirene einen Dreier von Krissi Krause kontern konnte. Einmal im Rhythmus legte die Nummer 11 der Niedersachsen zu Beginn des zweiten Abschnitts nach. Vier Punkte des US-Imports beantwortete Robin Christen jedoch relativ humorlos via Dreier zum 27:25 (13.). Während sich beide Teams im weiteren Verlauf zunächst neutralisierten, kippte die Partie ab der 15. Minute zunehmend stärker in Richtung der Gäste. Speziell RASTAs beide Sniper Tevin Brown und Tommy Kuhse, hatten aus der Distanz getroffen und beim zwischenzeitlichen 40:50 (18.) die erste zweistellige Vechtaer Führung herausgeworfen. Dass jedoch auch Science City zurückbeißen kann, bewies in den verbleibenden 71 Sekunden bis zur großen Pause Routinier Robin Christen, der mit fünf aufeinanderfolgenden Punkten für den 45:50-Halbzeitstand sorgte.

 

Zurück aus der Kabine schien die Begegnung erneut zu Gunsten der Niedersachsen abbiegen zu wollen. Lloyd Pandi hatte in der 22. Minute wieder auf 47:54 erhöht, bevor die Thüringer bis zur 30. Minute ihre volle Wucht entfalten konnten. Primär Joe Wieskamp schien nach drei Punkten der ersten Hälfte seine Hände im Air Fryer aufgewärmt zu haben. Innerhalb von zwei Minuten legte Jenas Mr. Double-Double neun Punkte auf und sorgte für eine ordentliche Portion Euphorie unter den Fans. Letztendlich ging dabei nicht nur Jenas 55:54-Comeback (25.) auf die Kappe des 26-Jährigen, sondern auch ein sehenswerter Dunk zum 60:58 (26.), mit dem er die Arena-Tribünen weiter emotional aufheizte. Bis zur 29. Minuten lieferten sich beide Kontrahenten ein umkämpftes Kopf-an-Kopf-Rennen, bevor Will McNair mit seinem Korb zum 63:62 den letzten Führungswechsel der Partie erzielte. Nach einem schönen Alley Oop von Chris Carter auf Naz Bohannon zum 65:62 ließ Jenas Nummer 15 das Momentum 1.8 Sekunden vor der Viertelsirene mit dem Korb zum 67:62 endgültig auf der Bank der Thüringer Platz nehmen. 

 

Durch Chris Carter, Joe Wieskamp und UC Iroegbu im Schlussabschnitt früh auf 73:62 enteilt, versuchte sich das Team von Trainer Christian Held zwar noch einmal an einer Aufholjagd, kam jedoch nicht mehr näher als auf acht Punkte (33., 73:65, Verge Jr.) heran. Nachdem Chris Carter mit zwei aufeinanderfolgenden Dreiern zum 80:67 und 83:67 (36.) endgültig eine Crunchtime verhinderte, begannen die Jenaer Zuschauer bereits in den Heimspielsieg-Feiertagsmodus zu schalten. Ein Dreier von Naz Bohannon (88:69), Joe Wieskamps Dunk zum 90:69 sowie Will McNairs Punkte zum 95:75 komplettierten letztendlich einen überaus unterhaltsamen Abend, der mit Jenas höchsten Saisonsieg über die Ziellinie ging.

 

 


Punkteverteilung: Braxton 22, Wieskamp 18 (14 Reb.), Carter 11, McNair 10, Bohannon 9, Christen 8, Iroegbu 7, Krause 5, Bank 3, Herrera 2 – Lang (DNP)

 

Spielfilm: 1. Viertel 22:21 – 2. Viertel 45:50 – 3. Viertel 67:62 – 4. Viertel 95:78

 

Kompletter Boxscore

 

Die Dyn-Highlights des Spiels

 

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