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Drittes Spiel, dritter Sieg - Science City Jena übernimmt nach 96:69-Erfolg in Düsseldorf erstmalig die Tabellenführung

Mit einem deutlich herausgespielten 96:69-Auswärtserfolg wird Science City Jena aus der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt zurückkehren. Das Team von Headcoach Björn Harmsen siegte bei den gastgebenden ART Giants Düsseldorf nach einer gleichermaßen stabilen wie souveränen Vorstellung auch in dieser Höhe verdient und darf sich am kommenden Wochenende auf das erste ProA-Gipfeltreffen freuen. Am Sonntag, den 13.Oktober gastiert um 16.00 Uhr mit den Uni Baskets aus Münster nicht nur der ehemalige Club von Björn Harmsen in der Sparkassen-Arena, sondern auch der ebenfalls noch ungeschlagene Tabellenzweite. Hier geht es zu den Tickets.

 

Obwohl die Saalestädter mit Lorenz Bank und Stephan Haukohl erneut auf zwei wichtige Akteure verzichten mussten, übernahm Science City Jena nach dem dritten Sieg im dritten Spiel erstmalig die Tabellenführung der BARMER 2. Basketball Bundesliga. Von Neuzugang Zach Cooks als Topscorer mit 30 Punkten angeführt, verteilte sich das weitere Scoring ebenso ausgeglichen wie die Spielzeit des zunehmend besser funktionierenden Kaders. Jenas 19-jährigem Youngster Jakob Lang gelangen zudem seine ProA-Premieren-Punkte.

 


Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): „Ich bin natürlich glücklich und zufrieden, dass wir auch unser drittes Spiel gewonnen haben. Das betrifft letztendlich nicht nur das Resultat, sondern auch die Art und Weise, wie wir diesen Sieg herausspielen konnten. Wir haben derzeit weiterhin ein paar Verletzungsprobleme. Lorenz Bank war zwar dabei, aber nicht einsatzfähig, Stephan Haukohl konnte aufgrund seines Rückens die Reise nicht antreten und Zach Cooks hat immer noch ein paar Probleme mit seiner Hand. Trotz dieser Umstände haben wir heute besser gespielt als am letzten Wochenende. Die Mannschaft hat im Angriff intelligenter gespielt und in der Defense sehr guten Druck auf den Gegner ausgeübt. Dadurch konnten wir, speziell zu Beginn der jeweiligen Viertel, viele Ballverluste der Giants forcieren, um am Ende verdient zu gewinnen.“

 

Atilla Andaç Yapıcıer (Headcoach ART Giants Düsseldorf): „Es war ein enorm physisches Duell. Wir wussten bereits vor dem Spiel, was uns hinsichtlich der Physis, der Qualität des Coaching Staff sowie der Qualitäten des Jenaer Kaders erwartet. Am Ende haben wir die Herausforderung in alle statistischen Kategorien verloren, waren speziell bei den Rebounds deutlich unterlegen. Wenn du dem Gegner zudem über 50 Punkte in der Zone erlaubst, wird es sehr schwer, so ein Spiel zu gewinnen. Wir haben eine neue Mannschaft, die noch Zeit braucht und unser heutiger Gegner gehört sicher nicht zu den Teams, die wir schlagen müssen. Dennoch hätten wir besser spielen können. Ich glaube, dass wir uns dennoch auf dem richtigen Weg befinden und erwarte von meiner Mannschaft eine Reaktion gegen Tübingen.“

 

Chris Carter (Kapitän Science City Jena): „Wir haben ein gutes Spiel gezeigt und verdient gewonnen. Ich bin glücklich über den Sieg meines Teams. Unsere Verteidigung hat sehr gut funktioniert und so konnten wir den Gegner bei nur 69 Punkten halten. Das war gegen einen qualitativ gut besetzten Düsseldorfer Kader letztendlich auch der Schlüssel zu unserem Sieg. Wir haben vor jedem Gegner Respekt und das ist in so einer ausgeglichenen Liga auch enorm wichtig für den Kopf. Die Trainingswoche verlief gut und intensiv. Wir sind mit der richtigen Einstellung ins Spiel gestartet, konnten uns früh Rhythmus erspielen und haben den Ball gut bewegt. Ich freue mich für Jakob, der heute seine ersten Punkte in der ProA erzielen konnte. Nun steht uns die nächste intensive Woche bevor, in der wir uns ebenso gut auf Münster vorbereiten wollen.

 

Raymar Morgan (Center Science City Jena): „Das ist ein Sieg, der sich richtig gut anfühlt. Wir haben den Gameplan umgesetzt und konnten so unseren dritten Sieg einfahren. Ich bin stolz auf das Team und unsere heutige Leistung. Jetzt können wir hoffentlich wieder gesund werden, die fehlenden Jungs im Training begrüßen und unser Team bestmöglich auf Münster vorbereiten.“

 

Jakob Lang (Rookie Science City Jena):„Es war eine sehr sehr gute Teamleistung. Wir haben sehr physisch und schnell gespielt, uns kontinuierlich einen Vorsprung erarbeiten können und verdient gewonnen. Für mich persönlich war es sehr schön, meine ersten zehn Minuten bekommen zu haben. Björn hatte mir am Donnerstag nach dem Training gesagt, dass ich nach Düsseldorf mitfahren darf. Meine ersten ProA-Punkte, danke an Raphael für den Pass, waren ein sehr schönes Gefühl.“

 


Nachdem sich in den ersten Minuten der Partie ein ausgeglichenes Duell abgezeichnet hatte, war es Science City Jena gelungen, sich durch einen von Robin Christen via Dunk eingeleiteten Run auf 13:20 (8., Raymar Morgan) abzusetzen. Die Rheinländer konterten bis zur ersten Viertelpause allerdings wieder und verkürzten auf 19:22. Dennoch hatte das Harmsen-Team früh zu seinem Rhythmus gefunden, der im Verlauf des zweiten Abschnitts half, positive Fakten zu schaffen. Nach einem erfolgreichen Dreier von Zach Cooks zum 28:39 (15.) erstmals zweistellig enteilt, legte Jena anschließend bis auf 28:43 (17., Cooks) vor und verabschiedete sich mit einer komfortablen 35:49-Halbzeitführung in die Kabine.

 

Stabil im Spiel, blieben die Thüringer auch nach der Pause der tonangebende Part beider Teams, distanzierten die Gastgeber auf 35:53 (21., Cooks), um ihren Vorsprung auch in der Folge zu konservieren. So bog das Duell allerspätestens nach einem Korb von Chris Carter zum 51:72 (27.) in die aus Jenaer Sicht erwünschte Richtung ab. In der finalen Viertelpause mit 53:74 in Front liegend, spielten die Saalestädter die Partie routiniert herunter und feierten nach dem ProA-Einstands-Korb des 19-jährigen Youngsters Jakob Lang zum 69:91 (38.) ihren dritten Sieg in Folge.

 

Scoring: Cooks 30, Carter 20, Christen 12, Morgan 12, Herrera 8, Falkenthal 6, Krause 4, Lang 2, Moore 2, Lodders

 

Spielfilm: 1. Viertel 19:22 – 2. Viertel 35:49 – 3. Viertel 53:74 – 4. Viertel 69:96

 

Kompletter Boxscore

 

 

 

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