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Dritter Test, zweiter Sieg - Science City Jena schlägt GIESSEN 46ers mit 96:89

Nach einem hochintensiven Testspiel konnte BBL-Aufsteiger Science City Jena am Samstagabend die Trainingshalle des metecno court erneut als verdienter Sieger verlassen. In einer Neuauflage des Playoff-Halbfinales aus dem Mai 2025 bezwang das Harmsen-Team die GIESSEN 46ers mit 96:89 und präsentierte sich wie schon beim Erfolg gegen den syntainics MBC trotz einiger Schwächephasen vor allem offensiv in guter Form. 

 

Obwohl aus der mit elf Akteuren antretenden Science-City-Rotation kein Spieler länger als 27 Minuten auf dem Parkett stand, gelang es gleich sechs Akteuren, sich mit zweistelligem Scoring in die Statistik einzutragen. Center Great Osobor (16 Punkte) wurde als erfolgreichster Jenaer Korbjäger lediglich von den beiden 46er-Guards Andy Warnholtz (19) und Kyle Castlin (17) übertrumpft. Während der Spanier mit einem Alley Oop Dunk zum 16:11 (5., Assist Tavian Dunn-Martin) für das optische Highlight des Nachmittags sorgte und die Partie via Dreier zum 92:84 (39.) entschied, war es dennoch ein Teamerfolg, in dessen Verlauf jeder einzelne Spieler seinen Teil beitrug. Die zum ProA-Kreis der Aufstiegsfavoriten gehörenden Hessen präsentierten sich unterdessen, wie schon im Verlauf der vier Playoff-Duelle im Mai, gewohnt gallig, unbequem und motiviert. 

 

„Nach dem deutlichen Sieg gegen Weißenfels war ein schwieriges Duell gegen ein in weiten Teilen eingespieltes Team aus der ProA. Es gab Strecken, in denen unser Team sehr gut war, insbesondere, wenn wir intensiv gespielt haben und dann gab es Phasen, in denen man gesehen hat, dass es noch nicht so flüssig läuft. Dafür war dieser Test ein ganz guter Indikator. Wir haben im ersten, dritten und letzten Viertel deutlich zu viele Punkte zugelassen. Da waren wir defensiv nicht tough genug. Ein positiver Aspekt ist sicherlich unsere ausgeglichene Punkteverteilung. Es zeigt, die Jungs wollen zusammenspielen, den Ball bewegen, verstehen sich super und das ist eine gute Grundeigenschaft. Trotz dieser Basis müssen wir in der Verteidigung noch konstanter werden, wesentlich intensiver auftreten und besser kommunizieren“, so Jenas Cheftrainer Björn Harmsen nach dem Spiel. 

 

Punkteverteilung: Osobor 16, Washington 15, Dunn-Martin 14, Wieskamp 13, Braxton 12, Bohannon 11, Christen 9, Krause 2, Carter 2, Herrera 2, Bank 

 

Spielfilm: 1. Viertel 23:24 – 2. Viertel 46:38 – 3. Viertel 65:62 – 4. Viertel 96:89

 

 

 

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