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Big Point in Braunschweig – Science City Jena gewinnt Vierpunktespiel in Niedersachsen mit 83:78

Mit einem enorm wichtigen 83:78-Auswärtssieg wird Science City Jena die Heimreise nach Thüringen antreten. Das Harmsen-Team schlug die gastgebenden Basketball Löwen Braunschweig vor 4.373 Zuschauern in der Volkswagen Halle am Ende aufgrund einer geschlossene Mannschaftsleistung verdient und konnte seinen Vorsprung auf die Konkurrenz im Tabellenkeller der easyCredit BBL konservieren. Wie wichtig dieser Big Point in Braunschweig tatsächlich war und ist, verdeutlichen die Resultate der unmittelbar dahinterliegenden Mannschaften aus Heidelberg und Hamburg, die ihre Heimspiele gegen Oldenburg und Ulm knapp gewinnen konnten. 

 

Obwohl Science City ohne seinen etatmäßigen Aufbauspieler Eric Washington antreten musste und auch die Hausherren nicht in Bestbesetzung auflaufen konnten, entwickelte sich ein hart umkämpfter Schlagabtausch, bevor Keith Braxton die Partie 12 Sekunden vor der Schlusssirene für die Saalestädter entscheiden konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Harmsen-Team mit einer ausgeglichenen sowie kämpferisch starken Vorstellung präsentiert. In der Endabrechnung gelang es gleich fünf Jenaer Spielern, zweistellig zu punkten, wobei sich letztendlich alle Akteure von Science City erfolgreich in den Boxscore eintragen und zum fünften Auswärtssieg ihren wichtigen Teil beitragen konnten.

 

Nach dem erfolgreichen Gastspiel in Braunschweig wartet am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr das nächste Duell gegen einen Erstligisten aus Niedersachsen, wenn RASTA Vechta in der Sparkassen-Arena aufläuft. (hier Tickets online)

 


 

Konstantinos Papazoglou (Headcoach Basketball Löwen Braunschweig): „In der ersten Halbzeit hat Jena uns in der Zone und an unseren Schwachstellen angegriffen. Aber wir lagen vor allem wegen unserer Offensive zurück, da wir unsere Chancen nicht gut genutzt haben. In der zweiten Halbzeit haben wir versucht, unsere Offensive und auch unsere Inside-Defense zu verbessern. Es gelang uns zunächst ziemlich gut, indem wir die Lücken geschlossen und sie zu Dreiern gezwungen haben. Die Würfe, die sie dann getroffen haben, waren auch schwierig. Ausschlaggebend waren aber diverse Stopps im dritten Viertel und das wir im Gegenzug mehrere Layups hintereinander verfehlten. Dasselbe passierte im letzten Viertel. Wir hatten einige gute freie Würfe, die wir in diesen Phasen nicht in Punkte umwandeln konnten und deshalb haben wir das Momentum verpasst.“

 

Björn Harmsen (Headcoach Science City Jena): „Wir haben neue Spieler im Team und das sorgt für Schwierigkeiten in der Offensive und der Abstimmung. Das braucht immer ein wenig Zeit. Heute war jedoch die Defensive entscheidend und da haben wir Braunschweig zu Hause bei 78 Punkten gehalten. Wir haben Stopps bekommen, wenn es wichtig war und ein paar gegnerische Spieler rausgenommen. Und am Ende, als es kippelig wurde, haben wir einige gute Entscheidungen getroffen und auch in der Defensive einen wichtigen Stopp geholt."

 

Keith Braxton (Topscorer Science City Jena): „Ich bin froh, dass wir dieses wichtige Spiel gewinnen konnten. Nicht nur beim Blick auf die Punkteverteilung oder die Statistik war es eine starke Mannschaftsleistung und ein Sieg des gesamten Teams. Wir haben 40 Minuten lang gekämpft. Auch wenn das Spiel gegen Ende noch einmal spannend wurde, haben wir zusammengehalten, gute Entscheidungen getroffen und einen Weg gefunden, um den Auswärtssieg mitzunehmen.“

 

Robin Christen (Science City Jena): Das war ein extrem wichtiger Sieg, der durch eine super Teamleistung zustande gekommen ist. Wir hatten das Spiel eigentlich weitestgehend unter Kontrolle. Wenn man ein bissl mecker will, würde ich sagen, dass wir schneller etwas deutlicher hätten führen müssen. Aber heute sind wir erst einmal zufrieden mit dem Resultat. Als das Momentum zu kippen drohte, sind wir ruhig geblieben, haben wichtige Plays gemacht und unseren nächsten Auswärtssieg erkämpft. Daran müssen wir anknüpfen, vor allem im Zusammenspiel als Team, um in unserem Heimspiel nachlegen zu können.“

 


Nachdem sich beide Teams im Auftaktviertel einen eng umkämpften Schlagabtausch geliefert hatten und sich keiner der beiden Kontrahenten nennenswert absetzen konnte, waren es die Gäste, die in der ersten Pause mit 25:22 in Front lagen. Ebenso knapp verlaufend entwickelte sich die Partie im zweiten Spielabschnitt Science City hatte sich aus der Distanz enorm zurückhaltend präsentiert und war stattdessen durch erfolgreiche Würfe innerhalb des Perimeters gleichermaßen oft wie erfolgreich zu Abschlüssen gekommen. Neben einer 27:17-Dominanz bei den Rebounds leuchtete zur Halbzeit ein Jenaer 44:39-Vorsprung von der Anzeigetafel der Volkswagen Halle.

 

Mit 32 Punkten in der Zone sowie 12 verwandelten Freiwürfen hatte Science City primär über die großen Positionen gepunktet, bevor Uchenna Iroegbu in der 21. Minute mit dem ersten Dreier für Science City auf 51:41 erhöhen konnte. Nachdem Lorenz Bank mit zwei aufeinanderfolgenden Distanzwürfen zum 66:53 (26.) für die höchste Differenz des Spiels gesorgt hatte, schien die Partie den erhofften Verlauf zu nehmen. Ungeachtet der zweistelligen Jenaer Führung vor dem Start in das Schlussviertel (68:58) konterten die Niedersachsen den Vorsprung des Harmsen-Teams in der Crunchtime allerdings noch einmal. Grant Sherfield hatte 32 Sekunden vor Ultimo via Dreier auf 81:78 verkürzt bevor Keith Braxton mit einem schwierigen Floater aus der Drehung die Rollenverteilung dieses Duells endgültig klärte.

 


Punkteverteilung: Braxton 13, McNair 11, Bank 11, Christen 11, Iroegbu 10, Wieskamp 8, Bohannon 6, Herrera 5 (11 Reb.), Carter 4, Krause 4

 

Spielfilm: 1. Viertel 22:25 – 2. Viertel 39:44 – 3. Viertel 58:68 – 4.Viertel 78:83

 

Kompletter Boxscore

 

Die Dyn-Highlights des Spiels

 

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