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ProA-Tabellenführer Medipolis SC Jena empfängt am Samstag die Artland Dragons

 

 

 

 

 

 

Bevor sich die Bundesliga-Basketballer von Medipolis SC Jena während der bevorstehenden drei Wochen auf Deutschlandtour begeben, dabei in Paderborn (05.02.), Tübingen (09.02.) und Ehingen (12.02.) gastieren, steht zunächst noch das letzte Januar-Heimspiel auf dem Programm. Die Thüringer empfangen den letztjährigen Playoff-Gegner der Artland Dragons am 29.01.2022 ab 19.00 Uhr auf dem Parkett der Sparkassen-Arena.

Nachdem auch dieses Heimspiel aufgrund der Thüringer Corona-Landesverordnung leider vor leeren Rängen stattfinden muss, haben alle Fans die Gelegenheit, diese Partie live auf Sportdeutschland TV zu verfolgen. Der Liga-Partner aus Unterföhring meldet sich ab 18.30 Uhr mit einer ausführlichen Vorberichterstattung aus der Sparkassen-Arena bevor die sich anschließende Trainer-Pressekonferenz den Jenaer Basketball-Monat Januar 2022 beschließt.

Zum Livestream auf Sportdeutschland TV

Überleben im Tabellenkeller der ProA statt Kampf um die Playoffs heißt derzeit das vordringlichste Ziel für den Club aus Niedersachsen. Die Dragons haben nach ihrem letztjährigen Viertelfinal-Einzug bislang eine sportlich eher maue Saison hinter sich. Mit einer Bilanz von fünf Siegen und 12 Niederlagen rangiert das Team von Headcoach Tuna Isler lediglich auf dem 15. Platz, hat gegenüber RASTA Vechta (14.), Bochum (13.) und Schwenningen (12.) bereits zwei bis drei Siege Rückstand. Seit dem 09. Januar zusätzlich durch eine Corona-bedingte Quarantäne gehandicapt, war der Verein gezwungen, seine letzten Begegnungen abzusagen. Nachdem auch die beiden Duelle gegen Karlsruhe (02.01., 84:88) und Nürnberg (08.01., 78:81 n.V.) auf heimischen Parkett verloren gingen, scheint das Jahr 2022 bislang noch kein allzu großer Freund des Quakenbrücker Basketballs zu sein. Dennoch muss sich Medipolis SC Jena auf einen gleichermaßen kampfstarken wie spielintelligenten Gegner einstellen.

Schließlich haben auch die Thüringer derzeit genug Probleme zu bewältigen. Neben den bekannten Langzeitausfällen von Jonathan Kazadi, Clint Chapman, Moritz Plescher gesellte sich vor dem letzten Wochenende mit Nico Brauner ein weiteres – vor allem für die deutsche Rotation - wichtiges Puzzleteil zum Jenaer Lazarett hinzu, dass es am Samstag ebenso zu kompensieren gilt wie beim letztendlich souveränen 106:94-Auswärtssieg in Karlsruhe.

„Wir mussten zuletzt hinnehmen, dass unsere Rotation ziemlich durcheinander gewirbelt wurde. Uns sind mit Moritz und Nico zwei deutsche Jungs ausgefallen, die vorher in Summe 40 Minuten pro Begegnung gespielt haben. Dadurch wird für uns das Wechseln deutlich schwieriger. Aber wir haben in Karlsruhe einen Weg gefunden, wollen und werden auch gegen die Dragons einen Weg finden, um dieses Spiel zu gewinnen,“ sagt Jenas Trainer Domenik Reinboth vor dem Duell.

„Der Gegner hat ganz sicher mehr Talent als es der momentane Tabellenplatz aussagt. Die Liga ist enorm ausgeglichen und da hast du eben auch Teams, die man weiter oben angesiedelt hätte, die sich jetzt aber eher im Mittelfeld wiederfinden oder unten drinstehen. Nach der Spitzengruppe hat sich ein breites Mittelfeld entwickelt, in dem jedes Team für eine Überraschung gut ist. Artland hat einige vermeintlich einfache Spiele abgegeben und dann geht es in dieser Liga ziemlich schnell runter. Davon unabhängig verfügen die Dragons personell gesehen über ein starkes Team, welches sehr gute gecoacht wird. Sie kommen jetzt aus einer zweiwöchigen Quarantäne, haben drei Spiele verpasst, was es schwierig gemacht hat, um uns mit aktuellem Videomaterial vorzubereiten. Sie werden nach der Pause versuchen, in ihren Rhythmus zu kommen und unsere Aufgabe wird es sein, genau in dieser Kerbe reinzuschlagen,“ so Reinboth abschließend.

In der Bilanz direkter Vergleiche führen die Thüringer nach neun Begegnungen momentan hauchdünn mit 5:4 Siegen. Ausnahmslos knappe Begegnungen gab es im Verlauf des letzten Spieljahres während der regulären Saison (away 89:93, home 97:93) sowie in der Playoff-Runde (home 84:81, away 88:87). Obwohl Medipolis SC Jena das Hinspiel am 05. November 2021 mit 94:86 gewinnen konnte, spricht die Summe aller Körbe derzeit noch mit 726:773 für die Gäste.

 

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